Mourinho könnte nach der WM 2026 Nationaltrainer werden

Laut Informationen von ESPN ist José Mourinho einer der Hauptkandidaten für das Amt des portugiesischen Nationaltrainers nach der Weltmeisterschaft 2026. Der frühere Coach von unter anderem Chelsea und Real Madrid soll Roberto Martínez ersetzen.
Vertrag von Martínez läuft nach der WM aus
Roberto Martínez übernahm die portugiesische Nationalmannschaft im Januar 2023. Er führte das Team bis ins Viertelfinale der EM 2024, wo man im Elfmeterschießen gegen Frankreich ausschied.
Zuvor war der Spanier Nationaltrainer Belgiens. In seiner Vereinskarriere betreute er zudem Swansea City, Wigan Athletic und den FC Everton.
Unter seiner Leitung gewann Portugal souverän seine Qualifikationsgruppe für die Weltmeisterschaft. In der Gruppenphase des Turniers trifft Portugal auf Kolumbien und Usbekistan. Der dritte Gruppengegner wird über die Play-offs ermittelt.
Unabhängig vom Abschneiden bei der WM gilt ein Abschied von Martínez als wahrscheinlich. Der portugiesische Fußballverband sondiert bereits den Markt nach einem Nachfolger.
Mourinho als Topkandidat
Als Favorit gilt José Mourinho. Der Portugiese trainiert derzeit Benfica Lissabon. Sollte er ein Angebot vom Verband erhalten, dürfte er es kaum ablehnen.
Mourinho begann seine Trainerlaufbahn als Assistent beim FC Barcelona. Anschließend war er Cheftrainer bei Benfica, União Leiria, dem FC Porto, Chelsea, Inter Mailand, Real Madrid, Manchester United, Tottenham Hotspur, AS Rom und Fenerbahçe. Im September 2025 kehrte er zu Benfica zurück.
In seiner Karriere gewann er zweimal die Champions League – 2003/04 mit dem FC Porto und 2009/10 mit Inter Mailand.



