EXKLUSIV | Bayern München setzt ein Preisschild von 35 Millionen Euro für Min-jae Kim: Serie A oder Premier League?

Nach einer Phase schwankender Leistungen beim FC Bayern München deutet im Sommer 2026 vieles auf einen Abschied von Min-jae Kim hin. Einst als „defensiver Anker“ der Mannschaft angesehen, hat der südkoreanische Star seinen Stammplatz nach den jüngsten Verstärkungen in der Bayern-Abwehr zunehmend verloren. Berichten zufolge ist die Klubführung nun bereit, Angebote zu prüfen – ein mögliches Ende der Bayern-Zeit des ehemaligen Napoli-Leistungsträgers zeichnet sich ab.
Aktuelle Entwicklungen & Vereinsstrategie
Bayern München bereitet einen umfassenden Kaderumbau vor, der auf finanzielle Nachhaltigkeit und die Verjüngung einer Mannschaft abzielt, die zuletzt Anzeichen von Stagnation gezeigt hat.
- Haltung der Klubführung: Obwohl die Bayern-Verantwortlichen Kims Professionalität öffentlich loben, bleiben Bedenken hinsichtlich seiner Konstanz und gelegentlicher Konzentrationsfehler ein Thema. Der Verein bietet den Spieler zwar nicht aktiv auf dem Transfermarkt an, signalisiert aber Offenheit für Angebote, die seiner Bewertung entsprechen.
- Gehaltsstruktur: Mit einem Bruttojahresgehalt von rund 10 bis 12 Millionen Euro beansprucht Kim einen erheblichen Teil des Gehaltsbudgets. Da immer mehr junge, vielversprechende Verteidiger in die Rotation integriert werden, gilt es zunehmend als Luxus, Kim als hochbezahlte Backup-Option zu halten.
Bewertung & Marktinteresse
Bayern betrachtet die ursprünglich an Napoli gezahlte Ausstiegsklausel von 50 Millionen Euro als historischen Referenzwert. Angesichts des Alters des Spielers – er nähert sich der 30 – und seiner zuletzt schwankenden Form besteht jedoch erheblicher Verhandlungsspielraum.
- Die Preisvorstellung: Bayerns Hauptziel ist es, eine Ablösesumme im Bereich von 35 bis 40 Millionen Euro zu erzielen. Bei Angeboten mit sofortiger Zahlung könnte der Betrag laut Insidern jedoch auch in Richtung 30 Millionen Euro sinken.
- Interessenten aus der Premier League: Englische Klubs führen das Rennen an. Chelsea möchte mit Kim die Führungsrolle in der Defensive neu besetzen, während Berichten zufolge auch Tottenham den südkoreanischen Nationalspieler auf die Shortlist gesetzt hat, um ihn neben Micky van de Ven einzusetzen.
- Die Serie-A-Option: Eine Rückkehr nach Italien ist ebenfalls nicht ausgeschlossen. Sein Ex-Klub Napoli sowie Inter Mailand, das zusätzliche Stabilität in der Defensive sucht, beobachten die Situation aufmerksam im Hintergrund.
Analytisches Fazit & mögliche Szenarien
Der Sommer 2026 dürfte für Min-jae Kim einen klaren Schritt aus seiner Komfortzone bedeuten.
- Der Sprung in die Premier League (60 % Wahrscheinlichkeit): Die Physis und Intensität der Premier League passen ideal zu Kims Spielstil. Besonders reizvoll erscheint die Rolle eines „erfahrenen Führungsspielers“ im Neuaufbauprojekt von Chelsea.
- Die emotionale Rückkehr nach Italien: Die Serie A, wo er den Höhepunkt seiner Karriere erreichte, bleibt sein sicherster taktischer Hafen. Allerdings müssten italienische Klubs eine deutliche Gehaltsreduzierung verlangen, um seine derzeitigen Bezüge in München zu erreichen.
- Verbleib in München: Sollte er das Trainerteam in der Saisonvorbereitung überzeugen, könnte er als Rotationsspieler bleiben – doch diese Möglichkeit schwindet zunehmend.
Medien- und Fanresonanz
Deutsche Medien beschreiben ihn als „einen Riesen auf der Suche nach seinem Schatten aus Napoli“. Zwar schätzen die Fans seinen Einsatzwillen, doch individuelle Fehler in wichtigen Spielen führen dazu, dass ein Sommerabgang bei den Anhängern in der Allianz Arena eher auf Verständnis als auf Widerstand stoßen dürfte.



