Nächster Nackenschlag: Dieser Stammspieler fehlt Bayer Leverkusen

Nach der 1:0 Niederlage von Bayer Leverkusen bei Union Berlin bleibt die Stimmung in Leverkusen gedämpft. Neben der sportlichen Niederlage sorgt eine Verletzung bei den Rheinländern für große Sorgen.
Bayer Leverkusen ohne Loic Badé
Innenverteidiger Loic Badé verletzt sich beim Bundesligaspiel gegen die Berliner am rechten Oberschenkel. Bayer 04 teilte die Verletzung über ihre Kanäle bereits am Sonntag mit. Der Franzose musste in der 68. Minute ausgewechselt werden. Für Badé und Bayer 04 Leverkusen kommt die Verletzung zu einem ungünstigen Zeitpunkte in der Saison. Neben der Qualifikation für die Champions League in der Bundesliga geht es morgen im Playoff-Rückspiel im besagtem Wettbewerb um das Achtelfinal-Ticket – zudem steht in vier Wochen das DFB-Pokalhalbfinale gegen den FC Bayern München an.
Badé konnte sich mit dem Verlauf der Hinrunde bereits seinen Stammplatz in der Abwehr sichern. Auch wenn der 25-jährige Franzose die Seite aufgrund der Abwesenheit von Edmond Tapsoba bereits wechseln musste, blieb der Innenverteidiger meist in der Startelf – bis jetzt sammelte Badé genau 30 Spiele für die Werkself. Durch die Verletzung in der Verteidigung könnte nun Tim Oermann sein Debüt in den kommenden Tagen für Leverkusen geben. Der im Winter zurückgekehrte Innenverteidiger kann variabel in der Verteidigung eingesetzt werden – bei Sturm Graz überzeugte Oermann vor allem in wichtigen Spielen.
In der Offensive stehen noch Fragezeichen
Neben dem Ausfall von Badé, droht der Werkself rund um Kasper Hjulmand auch der Ausfall von Mittelfeld-Star Malik Tillman. Der 23-Jährige hat sich laut der „Bild“ am Sprunggelenk gegen Union Berlin verletzt. Hierbei scheint es nicht so dramatisch wie bei seinem Teamkollegen zu sein, jedoch wird er gegen Olympiakos Piräus nicht starten können. Ob es für einen Einsatz am Dienstag reicht, entscheidet das Physio-Team nach dem Abschlusstraining.
Trotz eines möglichen Ausfalls am Dienstag soll Tillman spätestens am Samstag in der Bundesliga gegen den 1. FSV Mainz 05 wieder im Kader sein. Für den Rekord-Einkauf der Werkself wäre es umso besser schnell wieder auf dem Platz zu stehen, denn aktuell erfüllt Tillman nicht die Erwartungen in Leverkusen. Trotz seiner sieben Scorerpunkten, ist der US-Amerikaner noch lange nicht auf dem Niveau angekommen, was sich Leverkusen erhofft hat – bei einer Investition von 35 Millionen Euro.



