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Eintracht Frankfurt

Nach Kritik: Krösche widerspricht Hoeneß deutlich

Markus Krösche

Eintracht-Frankfurt-Sportvorstand Markus Krösche hat auf die jüngste Kritik von Uli Hoeneß reagiert. Der Ehrenpräsident des FC Bayern München bemängelte die Transferpolitik der Frankfurter Eintracht. Krösche gab hierzu Aufschluss und erklärte die aktuelle Lage auf dem europäischen Transfermarkt.

Hoeneß kritisiert Transferpolitik von Eintracht Frankfurt

Bayern Münchens Ehrenpräsident Uli Hoeneß hat sich kritisch zur aktuellen Transferpolitik von Eintracht Frankfurt geäußert. Hoeneß erklärte, dass es nicht nachhaltig sei, stets junge Talente zu finden, diese auszubilden und weiterzuverkaufen. Für Hoeneß sei es wichtig, Schlüsselspieler langfristig an den Verein zu binden, um entsprechenden Erfolg zu ernten.

Frankfurts Sportchef Markus Krösche gab Hoeneß zwar in einigen Dingen recht, konterte jedoch auch dessen Kritik. Für Krösche ist es so, dass mittlerweile bis zu 90% der Clubs im europäischen Vereinsfußball als Verkäufervereine gelten. Viele Vereine seien laut Krösche darauf angewiesen, regelmäßig Transfererlöse zu erzielen. Dies sei aktuell auch bei Eintracht Frankfurt der Fall. Gleichzeitig stellte Krösche jedoch klar, dass er mittelfristig versuchen will, wichtige Spieler auch langfristig in Frankfurt zu halten und die Eintracht im europäischen Fußball weiter nach vorne zu bringen.

Krösche warnt den FC Bayern München vor aktuellen Entwicklungen

Markus Krösche erklärte, dass Eintracht Frankfurt momentan nicht die finanziellen Möglichkeiten wie andere Klubs, beispielsweise der FC Bayern München, hat. Allerdings warnte Krösche auch vor der finanzstarken Konkurrenz aus dem Ausland. Viele Vereine hätten derzeit deutlich stärkere Möglichkeiten und auch der deutsche Rekordmeister müsse gewarnt sein. Krösche gab dabei die aktuellen Wechselgerüchte von Münchens Olise zu Real Madrid als Beispiel an.

Wenn der Spieler wirklich zu Real Madrid wechseln würde, gäbe es dort sicherlich die entsprechenden Möglichkeiten. Krösche gab somit an, dass auch der finanzstarke deutsche Rekordmeister vor der aktuellen Realität nicht die Augen verschließen dürfe.