Trotz höherem Gehalt: Nationaltrainer lehnt erstes Angebot ab

Österreich fiebert der Fußballweltmeisterschaft 2026 entgegen. Der österreichische Verband möchte zudem den Vertrag mit Trainer Ralf Rangnick verlängern. Der Trainer bat jedoch um etwas Bedenkzeit und wolle sich frühestens nach den anstehenden Testspielen entscheiden. Nun wurde bekannt, dass Rangnick eine erste Offerte der Österreicher bereits abgelehnt hat.
Rangnick lehnt doppeltes Gehalt in Österreich ab
Österreichs Nationaltrainer Ralf Rangnick hat ein erstes Angebot zur Vertragsverlängerung abgelehnt. Der österreichische Fußballverband stellte dem deutschen Trainer eine Verlängerung seines Arbeitspapiers zu deutlich verbesserten Konditionen in Aussicht. Diese Offerte lehnte Rangnick allerdings bereits ab.
Es bleibt derzeit abzuwarten, welche weiteren Angebote die Österreicher für Rangnick vorbereiten werden. Rangnick gab allerdings an, dass eine Verlängerung grundsätzlich nicht am Gehalt scheitern sollte. Er lege jedoch großen Wert auf ein entsprechendes Arbeitsumfeld. Der ÖFB habe Rangnick bereits ein Vertragsangebot mit einem Gehalt in Höhe von 2 Millionen Euro unterbreitet.
Rangnick gewinnt Spieler für den ÖFB
Mit seiner Erfahrung hat Ralf Rangnick zuletzt einige Überzeugungsarbeit geleistet und interessante Spieler für den österreichischen Fußball gewonnen. Hierzu gehört unter anderem Paul Wanner, der bereits in Heidenheim erste Bundesligaluft schnuppern durfte.
Ein echter Coup gelang Rangnick jedoch mit Carney Chukwuemeka, der fortan auch für die österreichische Nationalmannschaft auflaufen wird. Es ist zudem davon auszugehen, dass beide Spieler mit zur Fußballweltmeisterschaft 2026 fahren und dabei für die österreichische Fußballnationalmannschaft auflaufen werden. In der Personalie Ralf Rangnick ist aktuell noch mit keiner Entscheidung zu rechnen. Zuletzt kamen auch Gerüchte auf, dass Rangnick sich eine Position als Sportchef in Deutschland oder England vorstellen könnte.
Rangnick ist als österreichischer Nationaltrainer bereits seit 2022 im Amt und konnte den Fußball im Land weiterentwickeln und bereits einiges bewegen. Daher ist es nur zu gut verständlich, dass der ÖFB in dieser Angelegenheit am liebsten schnell Klarheit schaffen möchte.



