Neues Talent für Leipzig? MLS-Juwel Julian Hall rückt in den Fokus

RB Leipzig bleibt seiner Philosophie treu, junge und entwicklungsfähige Spieler mit großem Potenzial frühzeitig zu entdecken. Für den Sommer steht nun ein weiteres Versprechen auf der Liste der Sachsen: Julian Hall, gerade einmal 18 Jahre alt, sorgt in den USA mit beeindruckenden Leistungen für Aufsehen.
Julian Hall bereits beim Wintertraining in Leipzig dabei
Der Mittelstürmer der New York Red Bulls gilt als eines der spannendsten Talente der Major League Soccer. In der laufenden Saison erzielte der Linksfuß in sechs Pflichtspielen bereits fünf Tore und lieferte eine Vorlage – eine bemerkenswerte Quote für einen Teenager. Insgesamt kommt Hall auf elf Einsätze in der MLS (Stand April 2026), in denen er im Schnitt alle 94 Minuten ein Tor vorbereitet oder selbst erzielt hat.
RB Leipzig kennt den Angreifer längst: Schon im Wintertrainingslager durfte Hall mit dem Team der Sachsen mittrainieren, nachdem er in einem Austauschprogramm zwischen den Red-Bull-Klubs auffiel. Seitdem soll Leipzigs Scoutingabteilung sein Entwicklungstempo genau beobachten.
Wechsel innerhalb der Red Bull Familie problemlos
Ein Transfer innerhalb der Red-Bull-Familie würde organisatorisch kaum Hürden darstellen. Hall besitzt zwar noch einen Vertrag in New York bis Ende 2026, doch dürfte ein Wechsel zu Leipzig sowohl sportlich als auch logistisch naheliegen. Eine mögliche Überlegung könnte sein, das US-Talent vorerst weiter in der MLS Erfahrung sammeln zu lassen, um regelmäßige Spielpraxis zu garantieren.
Da bei Leipzig auf der Sturmposition noch unbesetzte oder schwankend besetzte Rollen bestehen – etwa nach den bislang durchwachsenen Auftritten von Conrad Harder (21) – könnte der Weg in den Profikader des Bundesligisten schneller offenstehen, als geplant.
Auch internationale Konkurrenz schläft nicht: Mehrere europäische Topklubs, darunter angeblich auch Vertreter aus der Bundesliga mit großem Namen, sollen bereits ein Auge auf Hall geworfen haben. Für Sportchef Marcel Schäfer wird die Personalie damit zu einem der interessantesten Projekte des kommenden Transferfensters.



