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Weltmeisterschaft

Sturmpartner von Memphis Depay : Italien beobachtet Goalgetter in Brasilien

Yuri Alberto klatscht mit Memphis Depay ab

Nach der dritten verpassten Weltmeisterschaft ist die Enttäuschung groß in Italien. Ein neuer Stürmer könnte für den nächsten Qualifikationszyklus interessant werden. Der Verband beobachtet mit Yuri Alberto einen Stürmer aus Brasilien.

Italienische Klubs wollten ihn haben

Wie der brasilianische Journalist Benjamin Back berichtet, hat der italienische Verband FIGC den Stürmer des Traditionsklubs Corinthians Sao Paulo auf dem Radar. Der 25-Jährige wurde zwar in Brasilien geboren und spielte neben seinem Geburtsland nur in Russland, besitzt aber auch die italienische Staatsbürgerschaft.

Das Lager des Spielers ist einer möglichen Nominierung für die italienische Nationalmannschaft nicht abgeneigt. Die Verbindungen nach Europa sind für Alberto nicht neu. Im vergangenen August gab die AS Roma ein Angebot für den Stürmer ab, auch Lazio unterbreitete Corinthians im Januar mit einer Offerte. Beide Male lehnte der brasilianische Klub allerdings ab.

Trotz Brasilien-Einsatz für Italien spielberechtigt

Yuri Alberto stammt aus der Jugend des FC Santos und wechselte anschließend zu Internacional Porto Alegre. Im Januar 2022 zahlte Zenit St. Petersburg 25 Millionen Euro für den Angreifer. Nach einem halben Jahr kehrte er aber wieder nach Brasilien zurück, wo er nun bei Corinthians an der Seite von Memphis Depay und Jesse Lingard spielt. Dort ist er einer der besten Stürmer der brasilianischen Liga. In 220 Spielen erzielte er 81 Treffer und gab 22 Vorlagen für Corinthians.

Für die brasilianische Nationalmannschaft machte Alberto bereits eine Partie. Im März 2023 absolvierte der Stürmer die Schlussminuten des Freundschaftsspiels gegen Marokko (1:2). Da er aber noch in keinem offiziellen Bewerb auflief, ist er nach wie vor für Italien spielberechtigt.

Nach dem Verpassen der dritten WM-Endrunde werden die Karten bei der Gli Azzurri jetzt neu gemischt. Dabei könnte Yuri Alberto ein möglicher Gewinner sein und bis zur Weltmeisterschaft 2030 für Italien auflaufen. Mit dem in Argentinien geborenen Mateo Retegui bürgerten die Südeuropäer bereits vor wenigen Jahren einen Südamerikaner ein.