Lionel Messi wegen Betrug auf Millionen verklagt

Superstar Lionel Messi steht in den USA im Mittelpunkt einer juristischen Auseinandersetzung. Gegen ihn und den argentinischen Verband wurde in Florida Klage wegen Betrugs und Vertragsbruchs eingereicht. Auslöser sind zwei Länderspiele aus dem Jahr 2025.
Messi wird Vertragsbruch bei Freundschaftsspielen vorgeworfen
Die Klage ist von einem Veranstalter aus Miami in den USA eingereicht worden. Der Veranstalter habe sich die Rechte an zwei Spielen der argentinischen Nationalmannschaft gesichert, die bis heute jedoch nicht in der vereinbarten Art und Weise stattgefunden hätten, sodass er sich nun mit juristischen Schritten auseinandergesetzt habe. Teil der Vereinbarung war demnach, dass Messi in beiden Partien mindestens 30 Minuten auf dem Platz stehen sollte, sofern keine Verletzung vorliegt.
Beim Spiel gegen Venezuela kam es jedoch anders. Messi stand nicht auf dem Feld, obwohl er vor Ort war. Laut Klage soll er stattdessen geschont worden sein, um am folgenden Tag für Inter Miami auflaufen zu können. Der Veranstalter gibt an, rund 7 Mio.$ für die Rechte gezahlt zu haben und nun auf hohen Kosten sitzen zu bleiben.
Zweites Spiel sorgt für weiteren Streit
Auch das zweite Testspiel gegen Puerto Rico sorgte für Ärger. Zwar kam Messi hier zum Einsatz, doch die Partie wurde kurzfristig verlegt. Ursprünglich sollte sie in Chicago stattfinden, wurde dann aber nach Florida verschoben.
Durch die Änderung des Austragungsortes entstanden laut Kläger zusätzliche Verluste in Millionenhöhe. Die Gründe für die Verlegung sind bis heute nicht eindeutig geklärt.
Zusätzlich soll der argentinische Verband ein weiteres Spiel zugesagt haben. Dieses kam bislang jedoch ebenfalls nicht zustande. Wie der Fall ausgeht, ist derzeit unklar. Weder Messi noch der Verband haben sich bisher öffentlich zu den Vorwürfen geäußert.



