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Bundesliga

Bittencourt – Bundesliga, MLS, Brasilien oder Saudi-Arabien?

Die Zeit von Leonardo Bittencourt neigt sich in Bremen dem Ende zu. Auch wenn der quirlige Spielmacher in den vergangenen Wochen wieder wichtiger für die Werderaner wurde, stehen die Zeichen am Ende der Saison klar auf Trennung.

Startelfeinsätze – dennoch keine Wende

Vor dem wichtigen Nordderby gegen den Hamburger SV am kommenden Wochenende kamen neue Gerüchte darüber auf, ob Bittencourt nicht doch noch ein weiteres Jahr an der Weser dranhängen wird. Zuletzt stand der 32-Jährige viermal in der Startaufstellung, Trainer Daniel Thioune schätzt seine Arbeitsmoral sowie seine Ruhe am Ball.

Peter Niemeyer, Leiter Profifußball in Bremen, gab jedoch dem „Weser-Kurier“ bekannt, dass kein Umdenken stattfindet: „An unserer Haltung hat sich nichts geändert. Wir haben uns klar positioniert, Leo hat das ebenfalls getan. Deshalb gibt es da aktuell auch keine weiteren Gespräche.“

Trennung nach 7 Jahren

Das Eigengewächs von Energie Cottbus kam zur Saison 2019/20 als Leihspieler an die Weser. Aktuell spielt Bittencourt seine siebte Saison in Grün-Weiß und gehört zum Inventar im Weserstadion. In der Hansestadt genießt Bittencourt einen exzellenten Ruf – vor allem durch seine Loyalität zu Werder, nachdem man 2021 in die 2. Bundesliga abgestiegen war. Im Endspurt der Saison 2021/22 führte Bittencourt die Werderaner als Kapitän in die entscheidenden 2.-Bundesliga-Partien.

In den vergangenen Spielzeiten ging die Einsatzzeit des Mittelfeldspielers jedoch konstant zurück.

Interesse aus dem In- und Ausland

Im Sommer stellt sich die Frage, welche Aufgabe für Bittencourt reizvoll erscheint. Laut „Deichstube“ hat beispielsweise Union Berlin zaghaft Gespräche mit Bittencourt geführt. Zudem soll beim Deutsch-Brasilianer Interesse an der MLS und der brasilianischen Liga bestehen.

Laut Bericht von „Fußball Transfers“ ist sogar ein Engagement in Saudi-Arabien möglich – trotz der aktuellen Lage im Nahen Osten.