Hansi Flick traf Entscheidung über Rafael Leao

Rafael Leão wird nicht in die katalanische Hauptstadt wechseln. Obwohl die Agenten den Spieler dem FC Barcelona angeboten haben, traf Hansi Flick die Entscheidung, auf diesen Transfer zu verzichten – aufgrund von Defiziten im Defensivspiel, wie Mundo Deportivo berichtet.
Hansi Flick stellt klare Anforderungen. Rafael Leão von der Liste gestrichen
Der deutsche Trainer des FC Barcelona hat die Transferpläne im Hinblick auf den Kaderaufbau für die kommende Saison überprüft. Priorität hat für ihn die Verpflichtung bereits gefestigter Spieler, die sofort als Führungspersönlichkeiten in die Mannschaft kommen. Diese Strategie hat dazu geführt, dass einige prominente Namen, die bisher mit dem Camp Nou in Verbindung gebracht wurden, sich nach anderen Optionen umsehen müssen.
Unter den abgelehnten Kandidaten befindet sich Rafael Leão. Obwohl der 26-jährige Flügelspieler des AC Milan der Blaugrana von seinen Beratern angeboten wurde, sieht Flick keinen Platz für ihn in seinem System. Das Hauptargument gegen den Portugiesen ist seine unzureichende Intensität im Pressing sowie das Meiden defensiver Aufgaben, was für den aktuellen Barça-Trainer inakzeptabel ist.
Ein ähnliches Schicksal traf Bernardo Silva. Obwohl der Portugiese bald ablösefrei verfügbar sein könnte, kam der Klub zu dem Schluss, dass sich sein Profil mit der Position überschneidet, die Lamine Yamal einnimmt. Die Vereinsführung Barcelonas sucht in Abstimmung mit dem Trainerstab Verstärkungen auf drei konkreten Positionen: in der Innenverteidigung, auf dem Flügel und im Sturmzentrum.
Auf der Wunschliste steht auch Víctor Muñoz von Osasuna nicht mehr. Obwohl der 22-Jährige für seine Einsatzbereitschaft gute Bewertungen erhielt, wurde er als zu unerfahren für die aktuellen Anforderungen des Klubs eingeschätzt. Ein zusätzliches Hindernis ist die Rückkaufoption, die Real Madrid auf den Spieler besitzt.
Der Klub hat sich zudem klar von Gerüchten über eine Verpflichtung des 16-jährigen Eduardo Conceição von Palmeiras distanziert. Die Verantwortlichen Barcelonas gehen davon aus, dass der Name des Vereins lediglich genutzt wird, um den Preis des jungen Brasilianers in die Höhe zu treiben. Derzeit konzentriert sich die sportliche Leitung ausschließlich auf die Beobachtung von Spielern mit etablierter Qualität und auslaufenden Verträgen.



