Glück für Bayern: Kein Fan-Ausschluss beim PSG-Kracher

Der FC Bayern kann im Champions‑League‑Halbfinale gegen Paris Saint‑Germain auf die volle Unterstützung seiner Fans bauen. Die UEFA hat nach den chaotischen Szenen beim Viertelfinal‑Rückspiel gegen Real Madrid von einem Zuschauerausschluss abgesehen und stattdessen eine hohe Geldstrafe verhängt.
Kein Ausschluss von Bayern-Fans
Die Münchner richten ihren Fokus nach Meisterschaft und Pokalfinal‑Einzug nun komplett auf das Duell mit Titelverteidiger PSG. Am kommenden Dienstag tritt der Rekordmeister in Paris an, das Rückspiel steigt acht Tage später in der Allianz Arena. Dort drohte zwischenzeitlich ein Teilausschluss der Südkurve, nachdem beim 4:3 gegen Real zahlreiche Fans über den Zaun in den Innenraum gesprungen waren und mehrere Fotografen verletzt wurden.
Auslöser war das späte Siegtor von Michael Olise, das in der Nachspielzeit für ausgelassene Jubelszenen sorgte. In der Euphorie stürmten Anhänger in den Innenraum, wobei laut Polizei mindestens vier Personen verletzt wurden. Sportdirektor Christoph Freund entschuldigte sich später öffentlich und sprach von „außergewöhnlichen Emotionen“, die jedoch nicht zu Lasten von Journalisten gehen dürften.
Die UEFA beließ es nun bei einer Geldstrafe von knapp 90.000 Euro. Sie setzt sich aus mehreren Einzelposten zusammen: 40.000 Euro wegen der Innenraumverletzungen, 30.000 Euro für unangemessene Banner, 14.000 Euro für blockierte Durchgänge sowie 5.625 Euro für das Werfen von Gegenständen. Erst im Januar war die Südkurve nach einer Pyro‑Aktion gegen Sporting Lissabon gesperrt worden.



