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Hertha BSC

Berater-Wechsel: Hertha-Star steht wohl vor Abschied

Tjark Ernst, Hertha BSC

Eigentlich hat es sich schon abgezeichnet. Tjark Ernst steht kurz davor eine grandiose Saison für Hertha BSC abzuschließen, bloß nur ohne dem Aufstieg als Krönung. Sein Berater-Wechsel deutet nun auf einen bevorstehenden Wechsel hin.

Mehrere Vereine an Ernst dran

Dass sich mehrere Vereine um ihn bemühen, sollte auch Ernst klar sein. In dieser Saison hat sich der 23-Jährige zum sicheren Rückgrat der Berliner entwickelt und machte vor allem mit seine starken Paraden auf sich aufmerksam. Mitspieler Toni Leistner lobte ihn nach dem 1:0-Sieg in Dresden zurecht: „Wir haben mit Tjark den besten Torhüter der Liga!“ Elf Spiele ohne Gegentor, das ist Liga-Bestwert zusammen mit Schalke-Keeper Loris Karius.

Bis 2027 läuft der Vertrag von Ernst bei Hertha, im Sommer wird es die letzte Möglichkeit für die Hauptstädter geben Geld einzunehmen. Laut der Bild soll eine Ausstiegsklausel in Höhe von fünf Millionen Euro eingeschrieben sein, die für die Top 5 Ligen und für Klubs, die nächste Saison international spielen, gilt. Mehrere Bundesliga-Klubs jagen ihn, darunter der FC Augsburg, Borussia Mönchengladbach und der SC Freiburg.

Vor wenigen Tagen machte Ernst den nächsten Schritt, indem er seinen Berater wechselte. Bis vor Kurzem ließ er sich von Jürgen Schwab (BMS Sportconsulting) betreuen. Ab sofort ist er bei der Berateragentur CN Sports von Ex-Bayern-Profi Christian Nerlinger. Es deutet alles auf einen Hertha-Abschied hin. Die wahrscheinlichste Destination wird wohl Freiburg sein, denn dort steht Noah Atubolu vor einem Abgang – wahrscheinlich in Richtung Italien.

Hertha und der verpasste Aufstieg

Auch in der dritten Zweitliga-Saison wird es nicht klappen. Hertha wird auch in dieser Spielzeit nicht mehr aufsteigen. Viele haben bereits nach der herben 2:5-Niederlage in Paderborn damit abgerechnet, doch die Erfolge gegen Nürnberg und Dresden haben bei dem einen oder anderen Fan doch nochmal für Hoffnung gesorgt. Aber Pustekuchen, bei den entscheidenden Spielen gegen Kaiserslautern (0:1) und Braunschweig (1:1) schafft es die Mannschaft von Stefan Leitl dank des Knackpunktes Chancenverwertung keinen Sieg zu einzufahren.

Für Ernst ist klar: „Spätestens jetzt ist der Zug abgefahren. Wir hatten einige Chancen in dieser Saison und haben sie eigentlich immer liegenlassen“, sagte der Keeper nach dem Remis in Braunschweig. Mit 48 Punkten steht Hertha auf dem sechsten Tabellenplatz, sieben Punkte hinter Elversberg auf dem Relegationsplatz.