Zu viele Kreuzbandrisse: Haben Real Madrid und Tottenham ein Rasenproblem?

Erst vor kurzem erlitten Tottenhams Xavi Simons und Real Madrids Eder Militao Verletzungen, durch die sie die Weltmeisterschaft verpassen. Die physischen Probleme ihrer Spieler machen beiden Klubs seit längerem deutlich zu schaffen. Eine Erklärung für die vielen Verletzungen könnte in den jeweiligen Rasen liegen.
Einziehbarer Rasen als Wurzel allen Übels?
Seit 2023 musste Real Madrid sechs Kreuzbandrisse seiner Spieler hinnehmen. So mussten Thibaut Courtois, David Alaba, Daniel Carvajal die Hiobsbotschaft hinnehmen, während es Eder Militao in dieser Zeit gleich zweimal traf. Eine Unserie, die den Verantwortlichen von Real Madrid zu denken gibt. Auch bei Tottenham sieht es ähnlich aus. Allein in den letzten 15 Monaten traf es mit Radu Dragusin, James Maddison, Wilson Odobert und Xavi Simons gleich vier Spieler.
Eine mögliche Erklärung könnten nun die Spielfelder des Estadio Santiago Bernabeu und des Tottenham Hotspur Stadiums bieten. In den sozialen Medien spekulieren Fans, dass der einziehbare Rasen der Grund für die vielen Verletzungen sein könnte. Demnach bleiben Spieler durch die geringe Dicke öfter im Rasen stecken und verletzen sich mit schnellen Bewegungen leichter. Ein aufliegender Naturrasen ist hingegen dicker, die Stollen gelangen schwieriger in tiefere Ebenen des Rasens.
Bewiesen ist diese Theorie nicht, doch sie könnte zumindest einen Grund liefern für die vielen schweren Verletzungen der beiden Klubs. Neben dem Spielfeld lastet auch der intensive Spielrhythmus auf den Spielern. Zudem wird die hohe physische Belastung durch intensive Richtungswechsel und schnelle Körperdrehungen weiter verstärkt.



