Pochettino leidet mit Tottenham und lässt eine Rückkehr offen

Mauricio Pochettino verfolgt die Abstiegsnot von Tottenham Hotspur aus der Ferne und macht keinen Hehl daraus, dass ihn die Entwicklung des Vereins in den letzten Monaten sehr schmerzt. Der Argentinier trainierte die Spurs von 2014 bis 2019 und führte den Klub in dieser Zeit bis ins Champions-League-Finale, bevor er nach einem schwachen Saisonstart entlassen wurde. Heute bereitet er sich als US-Nationaltrainer auf die Heim-WM vor, allerdings lässt er eine Rückkehr nach England ausdrücklich offen, wie die BBC berichtet.
Pochettino leidet mit seinem alten Klub
Im Podcast Stick to Football sprach Pochettino offen über seine Gefühle zu Tottenham. Er liebe den Verein wirklich und es sei wirklich traurig zu sehen, wie die Menschen und Fans des Klubs dort leiden. Tottenham steht aktuell auf Platz 18, zwei Punkte hinter einem Nicht-Abstiegsplatz.
Der einzige Ligasieg im gesamten Jahr 2026 gelang am vergangenen Samstag gegen die bereits sicher abgestiegenen Wolverhampton Wanderers. Zudem muss Tottenham für den Rest der Saison auf Xavi Simons verzichten, der sich gegen die Wolves eine Knieverletzung zugezogen hatte. Auch Dominic Solanke musste verletzt ausgewechselt werden.
Rückkehr nach England bleibt für den Trainer eine Möglichkeit
Auf die Frage, ob er sich eine Rückkehr nach England vorstellen könne, antwortete Pochettino, dass er sich in Zukunft durchaus wieder eine Anstellung als Trainer auf der Insel vorstellen kann. Er möge England sehr und sein Profil als Mensch und Trainer passe sehr gut zur Premier League.
Eine direkte Verbindung zu Tottenham stellte er dabei nicht her. Allerdings wird er seit Jahren immer wieder mit einer Rückkehr nach London in Verbindung gebracht. Zunächst jedoch hat er eine andere Mission und will mit den USA eine erfolgreiche WM 2026 spielen.



