Schalke-Hammer um Kolasinac? Dzeko lässt aufhorchen

Nach dem Bundesliga-Aufstieg des FC Schalke 04 nehmen die Spekulationen um eine Rückkehr von Sead Kolasinac Fahrt auf. Ausgerechnet Edin Dzeko heizt die Gerüchteküche an – und spricht offen über seinen Wunsch, künftig wieder gemeinsam mit seinem Landsmann aufzulaufen.
Dzeko wirbt für Kolasinac-Rückkehr zu Schalke
Beim FC Schalke 04 sorgt ein möglicher Transfer von Sead Kolasinac erneut für Gesprächsstoff. Nach dem umjubelten 1:0-Erfolg gegen Fortuna Düsseldorf und dem damit verbundenen Aufstieg in die Bundesliga rückte das Thema rund um den bosnischen Verteidiger schnell in den Fokus. Mittendrin: Torjäger Edin Dzeko, der sich nach dem Spiel überraschend offen äußerte.
Von „Sky“ Auf die Personalie angesprochen, hielt sich der Routinier zunächst bedeckt, ließ aber durchblicken, wie sehr er seinen Nationalmannschaftskollegen schätzt: „Er muss entscheiden. Ich liebe ihn, aber er hat noch Vertrag bei Atalanta.“ Gleichzeitig machte der Angreifer keinen Hehl daraus, dass er sich eine gemeinsame Zukunft auf Schalke durchaus vorstellen kann. Mit einem Lächeln ergänzte er: „Nächste Saison, da kann ich nichts zu sagen. Er hat noch Vertrag bei Atalanta…ja (lacht)…das wäre geil, natürlich.“
S04 hofft: Bleibt Dzeko über den Sommer hinaus?
Kolasinac, der aktuell bei Atalanta Bergamo unter Vertrag steht, könnte im Sommer ablösefrei wechseln. Der 32-Jährige spielte bereits über Jahre für die Königsblauen und ist weiterhin eng mit dem Klub verbunden.
Auch Dzekos eigene Zukunft ist noch nicht endgültig geklärt. Der 40-Jährige, der Schalke im Winter verstärkte und maßgeblich am Aufstieg beteiligt war, denkt noch lange nicht ans Karriereende. „Man will nie aufhören, ich will auch nicht aufhören. Fußball ist mein Leben“, betonte er. Gleichzeitig stellte er klar, dass er nicht für die Zweitklassigkeit gekommen sei: „Ich bin nicht für die 2. Liga gekommen.“
Ob Schalke in der kommenden Saison tatsächlich auf die beiden Bosnier setzen kann, bleibt offen. Gespräche über Dzekos Zukunft sollen erst nach der Weltmeisterschaft geführt werden – und auch bei Kolasinac hängt vieles von den kommenden Wochen ab.



