Nach sieben Jahren: FC Bayern und Torhüterin Mala Grohs gehen getrennte Wege

Der FC Bayern München verabschiedet im Sommer Torhüterin Mala Grohs nach sieben gemeinsamen Jahren. Der Vertrag der 24-Jährigen wird nicht verlängert, ihre sportliche Zukunft ist bislang offen. Beim letzten Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt soll sie offiziell verabschiedet werden.
Vom Talent zur Nummer eins beim FC Bayern
Grohs war 2019 aus Bochum an die Isar gewechselt und hatte sich Schritt für Schritt bis in den Profikader hochgearbeitet. Aus der Nachwuchstorhüterin wurde zwischenzeitlich die Stammtorhüterin der Bayern-Frauen, mit der sie fünf Meisterschaften, einen DFB-Pokalsieg und zwei Supercup-Titel feiern konnte. In dieser Saison stand sie in zehn Pflichtspielen im Tor, war zuletzt aber hinter Ena Mahmutovic nur noch zweite Wahl.
Ihre Entwicklung brachte ihr bereits vor ihrer Erkrankung eine Nominierung für die deutsche A-Nationalmannschaft ein. Statistisch gehört Grohs in ihren stärksten Jahren zu den konstantesten Torhüterinnen der Liga, mit hoher Quote gehaltener Bälle und mehreren Zu-Null-Spielen pro Saison – Werte, die ihren Anteil an den Erfolgen des Teams unterstreichen.
Comeback nach schwerer Erkrankung
Besonders beeindruckend ist Grohs’ Weg zurück auf den Platz nach ihrer Krebsdiagnose im Oktober 2024. Nach intensiver Behandlung kämpfte sie sich in den Kader zurück und sammelte wieder Einsatzminuten im Bayern-Tor. Ihr Comeback gilt vielen Fans und Mitspielerinnen als Symbol für Stärke, Disziplin und mentale Widerstandskraft.
Wo Grohs ihre Karriere fortsetzt, ist noch unklar. Durch ihr relativ junges Alter und ihre Erfahrung auf Topniveau dürfte es an Interessenten kaum mangeln. Klar ist aber, dass sie in München als Kämpferin, Titelgarantin und Identifikationsfigur in Erinnerung bleiben wird.
- Mala Grohs verlässt den FC Bayern nach sieben Jahren, der Vertrag wird nicht verlängert.
- Mit fünf Meistertiteln, einem DFB-Pokal und zwei Supercups war sie an einer erfolgreichen Ära beteiligt.
- Nach ihrer Krebserkrankung 2024 feierte sie ein stark beachtetes Comeback, ihre sportliche Zukunft ist derzeit offen.



