1. FC Heidenheim 1846

Heidenheim-Sieg gegen Augsburg überschattet durch Fan-Sturz

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Der 1. FC Heidenheim hat am Samstagnachmittag seinen ersten Sieg in der laufenden Bundesliga-Saison eingefahren. Mit einem verdienten 2:1-Erfolg gegen den FC Augsburg setzte die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt ein sportliches Ausrufezeichen. Doch die Freude über die drei Punkte wurde von einem medizinischen Notfall überschattet, der das Spiel in der Voith-Arena in ein anderes Licht rückte.

Fan stürzt: Keine sportlichen Statements auf der PK

Kurz vor Spielende stürzte ein Heidenheimer Fan von der Osttribüne in den Innenraum. Die medizinischen Einsatzkräfte reagierten sofort, stabilisierten den jungen Mann noch im Stadion und transportierten ihn anschließend ins Krankenhaus. Ein Rettungshubschrauber landete wenige Minuten nach Abpfiff auf dem Rasen – ein deutliches Zeichen für die Schwere des Vorfalls. „Wenn ein Hubschrauber im Stadion landet, kann man sich vorstellen, dass es nicht nur eine Lappalie ist“, sagte Frank Schmidt sichtlich betroffen. „Fußball ist nicht das Wichtigste, das sage ich schon mein ganzes Leben lang. Jetzt geht es um die Gesundheit eines Menschen.“

Aus Respekt vor dem Vorfall verzichteten beide Vereine auf sportliche Statements bei der Pressekonferenz. FCA-Trainer Sandro Wagner zeigte sich ebenfalls tief bewegt: „Als wir das mitbekommen haben, hatten wir Gänsehaut. Wir senden Energie und Liebe.“ Die Szene hinter dem Augsburger Tor wurde nach dem Unglück mit Fahnen abgedeckt, um die Privatsphäre des Betroffenen zu schützen.

Für zusätzliche Unruhe sorgte eine Szene kurz vor dem Abpfiff: FCA-Keeper Finn Dahmen forderte den Ball, offenbar ohne Kenntnis des Vorfalls. Einige Heidenheimer Fans reagierten darauf mit Unverständnis und stürmten nach Spielende den Rasen. Trainer Schmidt und seine Spieler konnten die aufgebrachten Anhänger jedoch beruhigen. Dahmen äußerte sich später im Interview und wünschte dem verletzten Fan ebenfalls eine schnelle Genesung. Sportlich zeigte sich Heidenheim stark, doch für Schmidt war dies zweitrangig: „Das Spiel war top, aber es sind gerade andere Dinge in meinem Kopf.“

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