Foto: PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images
Der berühmte Torjubel des Anthony Modeste ist mittlerweile Liga weit bekannt. Er bildet dabei mit seinen Händen wie eine Art Brille oder Fernrohre und hält sie vor seine Augen. Allerdings ist der Grund nicht etwa um in die Ferne zu schauen, sondern wie Modeste einmal gegenüber der Bild erklärte: „Die Idee stammt von einem Kumpel und meiner Frau. Wir schreiben uns viele SMS mit Smileys, deshalb habe ich den witzigen mit der Brille in meinen Torjubel eingebaut. Mal schauen, ob es noch mehr werden.“ Spätestens seit letztem Wochenende, als er drei Tore beim Spiel seiner Kölner gegen die Hertha aus Berlin erzielte, ist Modeste auch in der Frage um die Torjägerkanone mittendrin und rangiert mit 22 Saisontoren nur knapp auf Rang zwei hinter dem Dortmunder Aubameyang der 23 Tore auf dem Konto hat.
Bei insgesamt 114 Spielen in der Bundesliga traf der 28-Jährige bereits 56 mal und gab dabei auch elf Torvorlagen. Wenn man jetzt bedenkt, dass er fast 50% dieser Tore diese Saison erzielt hat, ist seine Leistung nicht hoch genug anzurechnen. Aber nicht nur Modeste persönlich, sondern auch sein Team spielt eine sehr gute Runde und profitiert natürlich auch von seinen Toren. Mit dem Abstieg werden die Kölner diese Saison deshalb nichts zu tun. Und so kommen manche Fans und Verantwortliche bereits ins Träumen und Planen für eine mögliche Teilnahme an der Europa League im nächsten Jahr.
Dabei darf jedoch nicht vergessen werden, dass so eine Leistungssteigerung auch Begehrlichkeiten weckt. Und so sind bereits Gerüchte aufgekommen, dass durchaus erfolgreichere Vereine wie Köln an dem Franzosen interessiert sind. Was gegen diese Gerüchte spricht, ist zum einen dass Modeste sich sehr wohl zu fühlen scheint in der Domstadt und er auch sich selbst keinen Gefallen tun würde, wenn er seinen Status und seine Wertschätzung einfach aufgeben würde.
Noch kommt die französische Nationalmannschaft wohl ohne Tony, wie Modeste auch genannt wird, aus. Zu mindestens wurde er noch nicht eingeladen. Seine Statistiken sprechen allerdings Bände und es scheint also nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis auch Didier Deschamps den Kölner und ehemaligen französischen U21-Nationalspieler zu der A-Nationalmannschaft einlädt. Vielleicht sehen wir dann auch bald seinen Torjubel auf großer internationaler Bühne.
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