Foto: Maja Hitij/Bongarts/Getty Images
Mit zwei Punkten aus elf Spielen steht der 1. FC Köln abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz der Liga. Trotz des schlechtesten Saisonstarts der Bundesliga-Geschichte hört man in der Domstadt kaum eine Stimme, die dem Kölner Chef-Trainer, Peter Stöger, die Hauptschuld am verpatzten Start attestiert.
Nach dem überzeugenden 3:1-Sieg gegen Herha BSC im DFB-Pokal herrschte in Köln Aufbruchstimmung. Diese sollte jedoch kurze Zeit später wieder zunichte gemacht werden. Nachdem man im Rhein-Derby gegen Bayer 04 Leverkusen nach dem frühen Führungstor das Gefühl hatte, der Effzeh sei nun endgültig in der Saison angekommen, fiel man in alte Muster zurück und kassierte noch zwei Gegentore, die zum 1:2-Endstand führten. Viel Zeit zum Verschnaufen blieb nach der erneuten Enttäuschung jedoch nicht. Bereits am vergangenen Donnerstag folgte die nächste Partie in der Europa League. Nach einer überzeugenden Leistung ging man am Ende mit einen 5:2-Erfolg über BATE Borrisow vom Feld. Ein erneuter Hoffnungsschimmer. Am gestrigen Sonntag dann die große Ernüchterung. Nach 90 Minuten ging auch das Spiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim in der Liga mit 3:0 verloren.
Eine Diskussion um den Chefcoach Stöger, der die Rheinländer innerhalb von gerade mal vier Jahren aus der zweiten Liga bis auf die internationale Bühne führte, bleibt unterdessen aus. Innerhalb der Mannschaft sei etwa keine Anspannung oder ein Bruch zu erkennen. „Dass die Situation so ist, wie sie ist, liegt zuallerletzt am Trainer“, äußerte sich FC-Torwart Timo Horn in der heutigen Printausgabe des „kicker“. Und auch auf Führungsebene wird nicht signalisiert, dass die Absicht bestünde, den 51-Jährigen zu entlassen. „Es gibt keine Diskussionen um Peter Stöger. Jetzt wird 14 Tage konzentriert gearbeitet und dann greifen wir gegen Mainz wieder an“, gab Geschäftsführer Alexander Wehrle gestern zu Protokoll. Im Gespräch mit „BILD am Sonntag“ führte er zuvor aus: „Nur, wenn Peter selbst merkt, dass er die Mannschaft nicht mehr erreicht, oder wenn die Mannschaft den Glauben ans Trainerteam verliert, dann hätten wir eine neue Situation. Aber das ist nicht so.“
Der Österreicher selbst bekräftigte nach der jüngsten Niederlage seinerseits noch einmal, dass er keiner sei, der in so einer Situation hinschmeißen oder weglaufen würde.
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