by Alex Grimm/Getty Images
Nach Informationen des „Express“ wird der FC den Vertrag mit Luca Kilian nicht verlängern. Sein Berater soll bereits informiert sein. Der 26-jährige Verteidiger kam im Sommer 2021 per Leihe vom FSV Mainz 05 an den Rhein, bevor er 2022 für knapp zwei Millionen Euro fest zum FC wechselte. Während seiner Zeit bei den Rheinländern absolvierte Kilian insgesamt 67 Spiele. Dabei erzielte der Innenverteidiger zwei Tore und eine Vorlage.
Grund für das Ende der Zusammenarbeit zwischen Köln und Kilian sind die schwerwiegenden Verletzungen des Abwehrspielers. Innerhalb der letzten 18 Monate erlitt der Deutsche drei Kreuzbandrisse. Den Anfang seiner langen Leidenszeit machte er im März 2024, damals zog er sich seinen ersten Kreuzbandriss zu.
Zum Jahresende sollte Kilian wieder Spielpraxis in der zweiten Mannschaft des 1. FC Köln sammeln. Im November absolvierte er sein erstes Spiel nach fast neunmonatiger Zwangspause, Anfang Dezember folgte der zweite Einsatz. Dabei riss das Kreuzband erneut – Auslöser war eine unglückliche Landung nach einem Kopfball.
Aufgrund der zweiten Verletzung verlängerte der Verein den auslaufenden Vertrag mit dem Verteidiger um ein weiteres Jahr. Der damalige Sportvorstand Christian Keller betonte, dass die Genesung von Luca Kilian absolute Priorität habe und er durch die Verlängerung die nötige Sicherheit bekomme.
Im vergangenen Sommer beendete der ehemalige U21-Nationalspieler seine Reha erfolgreich und konnte wieder mit der Mannschaft trainieren. Die Rückkehr ins Trainingsprogramm kam für Köln zum passenden Zeitpunkt: Die Vorbereitung auf die Bundesligasaison konnte der 1,92 Meter große Verteidiger komplett absolvieren.
In einer der ersten Trainingseinheiten kam es jedoch zur nächsten schweren Verletzung. Kilian blieb ohne Fremdeinwirkung im Rasen hängen und erlitt seinen dritten Kreuzbandriss. Ein Einsatz in der aktuellen Saison ist nicht in Sicht.
Wie es für den Verteidiger jetzt weitergeht, ist derzeit offen. Nach drei Kreuzbandrissen und ohne aktuelle Spielpraxis ist es schwer vorstellbar, dass seine Zukunft noch in der Bundesliga liegt.
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