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Der 31-jährige gebürtige Kölner konnte sich mit dem Wechsel von Schalke 04 zum 1. FC Köln einen kleinen Traum erfüllen. Er lief für seinen Heimatverein auf und wurde sogar Vize-Kapitän. Seine Karriere beenden konnte er hier aber nicht und ist nun vereinslos. So sieht Höger seinen Abschied aus Köln:
In einem Interview mit „transfermarkt.de“ äußerte sich Höger über seine Zukunft und seine persönliche Meinung zum Weggang. In der letzten Saison stieg Köln fast in die zweite Liga ab und entkam dem Schicksal nur mit einem heroischen Sieg in der Relegation gegen Holstein Kiel. Für Höger war dies eine besonders schwere Saison: „Für mich persönlich auf jeden Fall, weil ich kaum eine Rolle in den Planungen gespielt habe. […] Es war natürlich jedes Jahr an sich turbulent, aber für mich war dies schon das schwierigste Jahr, das stimmt.“
Verstehen, warum er im Team keine Rolle gespielt hat, tut Höger nicht so ganz: „Ich hatte in dem Fall Pech, dass mit Markus Gisdol ein Trainer da war, der nicht auf mich gesetzt hat. Aber große Erklärungen habe ich dahingehend nicht wirklich bekommen.“
Die Trennung von Stadt und Verein hat auch eine ganz persönliche Bedeutung für den Kölner: „Das ist ein Stück weit schwer, wenn man aus der Stadt kommt, Familie, Freunde, das ganze Umfeld und den Lebensmittelpunkt auch dort hat. […] Aber irgendwann muss man das ein bisschen trennen, weil man ja auch selbst Fan ist und sich ein Stück weit hineinversetzen kann.“
Auf die Frage, ob er sich Gedanken über ein Karriereende gemacht habe, antwortete er: „Dadurch, dass ich jeden Tag im Training gesehen habe, dass ich noch fit und gut genug bin, mitzuhalten, hat der Gedanken erst mal keine so große Rolle gespielt.“
Wo sein Ziel für die nächste Saison liegt, ist ihm noch nicht ganz klar. Es gäbe mehrere interessierte Vereine, doch seine Familie stehe bei dieser Entscheidung im Fokus. Für die Zeit nach seiner Karriere sieht er außerdem eine Rückkehr zu Köln als eine tolle Option: „Das wäre das naheliegendste, weil unser Lebensmittelpunkt in Köln ist, ich jahrelang beim „Effzeh“ war und jeden Stein am „Geißbockheim“ kenne. Das wäre Stand jetzt schon die Optimallösung.“
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