1. FC Nürnberg

Nürnberg: Mathenia verlängert vorzeitig – „Klasse, um Ära zu prägen“

Nürnbergs Sportvorstand Robert Palikuca arbeitet eifrig am Kader für die kommende Zweitliga-Saison. Nachdem mit Damir Canadi bereits der neue Trainer vorgestellt wurde, dürfte nun auch der Stammkeeper der nächsten Spielzeit feststehen. Christian Mathenia, der im letzten Sommer vom Hamburger SV nach Franken gewechselt war, hat seinen Vertrag beim Club nur wenige Tage nach dem Abstieg vorzeitig verlängert.

Palikucas Fundament heißt Mathenia

Auf der Vereinshomepage des 1.FC Nürnberg nahm Palikuca Stellung zu seinem jüngsten Coup. „Über die Jahre hat den 1. FC Nürnberg immer wieder die Konstanz im Tor ausgezeichnet.“ Damit spielte der 40-Jährige auf Vereinsikonen wie den fünfmaligen Deutschen Meister Heiner Stuhlfauth, den Torwarttrainer der Nationalmannschaft Andreas Köpke oder Raphael Schäfer, Pokalsieger von 2007, an.

„Wir sind sicher, dass Christian die Klasse hat, eine Ära zu prägen. Er ist nicht nur Leistungsträger auf dem Platz, sondern mit seiner Erfahrung und seinem Auftreten auch eine wichtige Stütze in der Kabine“, adelte er Mathenia, der vor allem in der Rückrunde überragende Leistungen gezeigt hatte. Der 26-Jährige hatte seine Zukunft zuletzt noch offen gelassen. Nun hat er trotz des Abstiegs seinen bis 2021 laufenden Vertrag vorzeitig bis 2024 verlängert.

„Bald wieder Grund zum Feiern“

Auch der neu verpflichtete Florian Meier hat seinen Anteil an Mathenias Vertragsverlängerung. „Christian hatte verschiedene lukrative Anfragen von anderen Vereinen, doch unseren Kaderplanern ist es gelungen, ihn von der vielversprechenden Perspektive beim FCN zu überzeugen“, so Palikuca. Der Keeper selbst hat sich „über das Angebot sehr gefreut, schließlich ist es nicht gewöhnlich, dass man sich so lange bindet.“

Nich zuletzt seine familiäre Situation überzeugte ihn zum Bleiben. „Da ich im Sommer zum ersten Mal Vater werde, freue ich mich über die Planungssicherheit. Auch wenn sportlich nicht alles aufgegangen ist, habe ich im vergangenen Jahr gelernt, dass dieser Verein und seine Fans etwas ganz Besonderes sind.“ Er sei daher „sehr zuversichtlich, dass wir hier schon bald wieder einen gemeinsamen Grund zum Feiern haben werden.“

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