IMAGO / Matthias Koch
Union Berlin ist vom DFB mit einer empfindlichen Geldstrafe belegt worden. Wegen des massiven Einsatzes von Pyrotechnik rund um das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt muss der Klub 340.000 Euro zahlen. Auslöser war die große Choreografie zum 60. Vereinsgeburtstag.
In der Anfangsphase zündeten Union‑Fans erneut zahlreiche Feuerwerkskörper, was zu dichter Rauchentwicklung führte. Schiedsrichter Sören Storks unterbrach die Begegnung daraufhin für rund sieben Minuten. Laut DFB wurden allein in der neunten Minute mindestens 200 bengalische Feuer abgebrannt.
Das Sportgericht wertete das Verhalten der Anhänger als „unsportlich“ und verhängte die hohe Geldstrafe. Union darf davon bis zu 113.000 Euro in eigene Sicherheits‑ oder Präventionsmaßnahmen investieren, muss deren Umsetzung jedoch bis Ende 2026 nachweisen.
Sportlich endete die Partie zwischen Union Berlin und Frankfurt mit 1:1. Es war zudem das Debüt von SGE-Coach Albert Riera, der zwei späte Tore zu Gesicht bekam – Nathaniel Brown (84.) und Leopold Querfeld (87., Foulelfmeter) – und dazu auch die Choreo.
Union Berlin befindet sich von sportlicher Perspektive im gesicherten Tabellenmittelfeld. Mit sieben Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz stehen die Chancen auf den Klassenerhalt gut. Drei Heimspiele stehen in dieser Saison noch aus – als Nächstes empfängt Union am Samstag den VfL Wolfsburg, danach folgen Köln und Augsburg.
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