Foto: "Martin Rose/Bongarts/Getty Images"
Rund neuneinhalb Jahre musste Christopher Trimmel auf seinen vierten Länderspieleinsatz warten. Am vergangenen Donnerstag sollte es beim 3:1-Erfolg über Israel nun endlich soweit sein. Da sich der Österreicher zudem berechtigte Hoffnungen auf einen Platz im endgültigen EM-Kader machen darf, scheint sein persönlicher Aufstieg noch nicht vorbei.
27 Minuten half Trimmel gegen Israel mit, den knappen Vorsprung zu verteidigen, ehe Marcel Sabitzer spät für die endgültige Entscheidung sorgte. Nur drei Tage später stand der 32-Jährige auch beim 1:0-Sieg in Slowenien auf dem Feld. Der Routinier musste sich in seinem fünften Länderspiel allerdings mit einem Kurzeinsatz begnügen. Nichtsdestotrotz zieht der Berliner ein positives Fazit seiner Länderspielreise. „Es ist gut für das Selbstbewusstsein, wenn man spielt und gewinnt. Da kehrt man mit einem positiven Gefühl zurück“, sagte der Defensivmann gegenüber „BILD“.
Der österreichischen Nationalmannschaft ist die Teilnahme an der Europameisterschaft indes kaum noch zu nehmen. Nur ein Zähler aus den letzten beiden Aufeinandertreffen gegen Nordmazedonien und Lettland genügt der Mannschaft von Franco Foda, um sich für die Endrunde zu qualifizieren.
Wie realistisch letztendlich eine Nominierung Trimmels für den finalen Kader ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Der Kapitän profitierte zuletzt von der Verletzung des Gladbachers Stefan Lainer. Auch Stefan Posch werden im ÖFB-Team bessere Chancen auf einen Kaderplatz zugesprochen. „Ich habe gezeigt, dass ich da bin“, weiß Trimmel um seine Situation. Der Außenverteidiger sieht der Entscheidung des Nationaltrainers gelassen entgegen, wenngleich er selbstverständlich auf eine Nominierung hofft. „Ich denke, ich habe einen guten Eindruck hinterlassen und es nicht schlecht gemacht“, erklärte der 32-Jährige. „Es wird interessant zu sehen, wie der Kader ist, wenn alle fit sind.“
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