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Bei der Europameisterschaft marschierte Silvan Widmer mit der Schweiz bis ins Viertelfinale. In seinen vier Turnier-Einsätzen machte der Rechtsverteidiger auf sich aufmerksam und schaltete mit der „Nati“ sogar Weltmeister Frankreich aus. Schließlich landete Widmer in der Bundesliga bei Mainz 05. Dieser Schritt erfolgte aus guten Gründen, wie der Abwehrmann nun verriet.
„Es hat mich beeindruckt, dass sich die Mainzer schon vor den K.o.-Spielen der EM gemeldet hatten“, erklärte der Profi im Gespräch mit der „Sport Bild“. Der Austausch mit Mainz-Coach Bo Svensson war für Widmers Entscheidung ausschlaggebend: „Er hat mir gesagt, wie er mich einsetzen möchte, dass ich offensiv verteidigen soll und er oft im 3-5-2 spielt.“
Svenssons taktischen Vorgaben hätten den 28-Jährigen „extrem angesprochen“. Die 05er fahren mit ihrer Taktik, großen Gegnern mit Gegenpressing und mutigem Auftreten das eigene Spiel aufzuzwingen, bislang erfolgreich. Nach vier Spieltagen stehen die Rheinhessen auf dem vierten Tabellenplatz.
Der Schweizer, der für rund 2,5 Millionen Euro vom FC Basel nach Mainz wechselte, sieht im Auftreten des Bundesligisten Parallelen zu seinen EM-Einsätzen. „So ähnlich haben wir auch bei der Schweiz gespielt“, meinte Widmer. „Das ist die Spielweise, mit der ich den besten Silvan aus mir herausholen kann.“
Die Konsequenz: Bisher stand der „beste Silvan“ an allen vier Bundesliga-Spieltagen über die volle Distanz auf dem Rasen. Drei Mal blieb die Mainzer Defensive dabei ohne Gegentor.
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