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Der FSV Mainz 05 hat den Klassenerhalt geschafft. Jetzt hat Ikone Christian Heidel die Chance „sein Mainz“ neu zu planen. In der Saison musste er die kurzfristige Planung anhand des Abstiegskampfes ausrichten. Jetzt geht es an die langfristige Ausrichtung. Gegenüber „BILD“ sprach er darüber.
„Wir werden nicht alle auslaufenden Verträge verlängern und sicher auch mit einigen Spielern und deren Beratern mit laufendem Vertrag Gespräche führen. Dies betrifft auch ausgeliehene Spieler“, kündigt der ehemalige Manager des FC Schalke an. Wen das genau betrifft, lässt er offen. Routinier Ádám Szalai galt lange als Auslaufmodell. Unter Bo Svensson wirkte der Ungar aber wieder als wichtiger Teil des Teams. Er will nach der EM seine Zukunft ausrichten. Robin Quaison gilt als großer Abgangs-Kandidat. Er soll sich bereits mit mehreren Optionen beschäftigt haben. Einen Abgang nach Saisonende schloss er nicht aus. Verteidiger Stefan Bell dürfte noch einen Vertrag in Mainz erhalten. Da Philipp Mwene für die Europameisterschaft nominiert wurde, könnte sich für ihn ein Markt ergeben. Auch seine Zukunft ist völlig offen.
Zusätzlich ist die Situation um die Leihspieler Danny da Costa (Eintracht Frankfurt), Dominik Kohr (Eintracht Frankfurt) und Robert Glatzel (Cardiff City) ungewiss. Die Zeichen stehen aber auf Trennung: „Uns war bereits im Januar bewusst, dass uns die drei Leihspieler im Sommer wieder verlassen könnten. Es war aber die einzige Chance, diese Spieler für die Mission Klassenerhalt zu bekommen“.
Mit den Leistungen haben sich die Spieler Kohr und Da Costa für den Konkurrenten von der Eintracht empfohlen. Neben den möglichen Abgängen durch das Vertragende könnten auch etwaige Leistungsträger den Absprung suchen. Denn Potenzial für größere Aufgaben ist im Kader vorhanden. Auf Ablösen angewiesen, ist der Klub aber nicht. „Wir müssen keine Spieler verkaufen. Aber es gilt, was ich auch früher immer schon genau so gesagt habe: Unverkäuflich ist bei Mainz 05 kein Spieler“, ordnet Heidel das Thema ein. Sollte Quaison tatsächlich die Mainzer verlassen, wäre das wohl ein herber Verlust an finanziellem Potenzial. Ansonsten könnte Innenverteidiger Jeremiah St. Juste zur Geldquelle der 05er werden, die finanziell nicht in Notlage zu sein scheinen.
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