1. FSV Mainz 05

Kohr über Mainz-Wechsel: „Stück für Stück aus dem Tabellenkeller rauskämpfen“

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Dominik Kohr wechselt auf Leihbasis bis Saisonende von Eintracht Frankfurt zum FSV Mainz 05. Bei den Rheinhessen erhofft sich der Sechser mehr Spielzeit und freut sich auf den Kampf um den Klassenerhalt.

„In Frankfurt leider nicht mehr die Einsatzzeit bekommen“

Von dem Transfer erwarten beide Seiten eine Win-win-Situation. Kohr kann mit seiner Erfahrung aus 178 Bundesliga-Spielen die Mainzer sofort verstärken. Auf der anderen Seite gibt die SGE einen Akteur ihres gutbesetzten Mittelfelds ab, der so zu mehr Einsätzen kommen kann. „Ich habe zuletzt in Frankfurt leider nicht mehr die Einsatzzeit bekommen, die ich mir gewünscht hätte. Daher war ich offen, als Mainz anfragte“, kommentierte Kohr seinen Wechsel.

Die Gespräche mit den Mainzern Verantwortlichen haben den gebürtigen Trierer schnell überzeugt. „Ich weiß genau, was sie von mir erwarten und welche Rolle ich hier in Mainz übernehmen soll“, so Kohr. Besonders motiviert zeigt sich der 26-Jährige bezüglich der „Mission Klassenerhalt“. „Wer mich kennt weiß, dass ich kämpfen und beißen kann, dass ich einen extremen Willen habe. Ich werde alles tun, damit wir uns Stück für Stück aus dem Tabellenkeller rauskämpfen“, lautete die Kampfansage von Kohr.

Schmidt: „Verfügt für sein Alter über eine Menge Erfahrung“

Auch 05-Sportdirektor Martin Schmidt gab sich positiv überzeugt von der Leihvereinbarung: „Dominik bringt Voraussetzungen mit, die uns direkt helfen können. Er ist ein Charaktertyp und verfügt für sein Alter über eine Menge Erfahrung auf höchstem Niveau.“ Kohr, der auf dem Platz als aggressiv arbeitender Mittelfeldspieler mit guten Zweikampfwerten glänzt, kann gelegentlich auch Akzente nach vorne setzen. „Mit seiner positiven, freundlichen Art wird er sich auch abseits des Platzes schnell in die Mannschaft einfinden“, gab Schmidt weiter zu Protokoll.

Aus Frankfurt gab es ähnlich gute Worte zu hören. „In unserem Kader haben derzeit andere Spieler auf seiner Position die Nase vorn. Daher ist der Schritt in dieser Phase klug und konsequent“, erklärte Sportvorstand Fredi Bobic und ergänzte: „Wir wünschen Dominik für seine Zeit in Mainz alles Gute. Im Sommer werden wir die Situation neu bewerten.“

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