Foto: Alex Grimm/Bongarts/Getty Images
Mit Achim Beierlorzer konnte der 1. FSV Mainz 05 den Abstieg verhindern. Am Ende der ereignisreichen Saison belegten die Rheinhessen am Ende Rang 13. Nun kann der 52-jährige Trainer den Kader nach seinen Vorstellungen formen. Bereits in der Vergangenheit konnten die Nullfünfer ihre Leistungsträger oft gewinnbringend verkaufen und so ihre Mannschaft Stück für Stück optimieren. Auch in diesem Transferfenster müssen die Mainzer wohl wieder mit Abgängen rechnen. Für Moussa Niakhaté soll es bereits konkrete Interessenten geben.
Seit 2018 spielt Niakhaté für den 1. FSV Mainz 05. In der abgelaufenen Saison zählte er zu den Leistungsträgern: 33 Partien in der ersten Liga, 13 davon mit der Kapitänsbinde am Arm. Nun gibt es, Berichten zufolge, konkretes Interesse aus der Serie A. Dort soll der SSC Neapel über eine Verpflichtung des 24-Jährigen nachdenken.
Nach Informationen des Online-Portals „Tuttomercatoweb“ sei der Innenverteidiger als Alternative gedacht, sollte sich ein Transfer des Wunschkandidaten Gabriel nicht realisieren lassen. Der brasilianische Abwehrspieler soll gemeinsam mit Victor Osimhen, früher für den VfL Wolfsburg aktiv, im Trikot von Napoli spielen. Zuletzt gab es lose Gerüchte um ein Interesse der AS Rom, was jedoch derzeit nicht aktuell zu sein scheint.
Mainz könnte mit einem Verkauf von Moussa Niakhaté ihr erfolgreiches Modell erneut bedienen. Vor zwei Jahren wechselte der Franzose in die Bundesliga. Sechs Millionen Euro überwies Mainz an den FC Metz. Die Summe, die wohl jetzt zu zahlen wäre, ist sicherlich höher. Zudem ist der 24-Jährige vertraglich noch bis 2023 an den Bundesligisten gebunden. Ein Aspekt, der auch zu Coronazeiten die Summe nicht mindert.
Rouven Schröder positioniert sich in einem Interview mit „kicker“ schon einmal und verweist auf die gute finanzielle Situation der Mainzer. „Für uns war wichtig, dass wir keinen Spieler verkaufen müssen. Wir könnten mit dieser Mannschaft in die neue Saison gehen und würden uns damit auch wohl fühlen“, sagte der Sportvorstand. Ob Niakhaté sich in Mainz ebenso wohl fühlt, um ein weiteres Jahr zu bleiben, werden die kommenden Wochen zeigen.
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