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PSV-Talent Joel Piroe sagt Mainz und Hoffenheim ab

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Joel Piroe gilt seit Jahren als eines der größten Talente der PSV aus Eindhoven. Da der Vertrag des 19-Jährigen im Sommer ausläuft, rechneten sich mehrere ausländische Vereine Chancen auf einen Transfer aus. Die niederländische Fußball-Zeitschrift „Voetbal International“ berichtet nun jedoch, dass der Angreifer Eindhoven vorerst nicht verlassen dürfte.

Unter Mark van Bommels Fittiche

Demnach wird Piroe bei PSV demnächst einen langfristigen Kontrakt unterzeichnen. Der Offensivmann wurde wie Bayern Münchens ehemaliger Torjäger Roy Makaay in der niederländischen Gemeinde Wijchen geboren. 2014 war der Youngster dann aus der Jugend von Feyenoord Rotterdam nach Eindhoven gewechselt. Mit dem FSV Mainz 05 und der TSG Hoffenheim hatten zuletzt zwei Klubs aus der 1.Bundesliga reges Interesse an einer Verpflichtung gezeigt. Das verwundert wenig, denn sein enormes Potenzial konnte der junge Stürmer in den letzten Jahren bereits mehr als nur andeuten.

Bei seinen Auftritten für die U-Mannschaften der Niederlande überzeugt Piroe regelmäßig. Aktuell läuft er für die U-20 von Oranje auf. Doch auch auf Vereinsebene besticht der 1,85 Meter große Piroe durch Torgefahr. So erzielte der Linksfuß zwischen 2016 und 2018 in 46 Spielen für die U19 von PSV sagenhafte 36 Tore. Sein Trainer war dort in der vergangenen Saison der ehemalige Bayern-Kapitän Mark van Bommel. Mittlerweile coacht der 41-Jährige die erste Mannschaft. Obwohl er Piroe in dieser Saison schon mehrfach in den Kader berief, ließ van Bommel seinen Schützling in der Eredivisie bislang noch nicht von der Leine.

Auch Juve wollte Piroe locken

Seine Leistungen sind jedoch nicht nur deutschen Vereinen aufgefallen. Juventus Turin hatte bereits im letzten Sommer ein Angebot über 2,5 Millionen Euro abgegeben. Eindhoven setzte allerdings weiterhin auf Piroe. Der hatte bereits mit 17 erstmals für die zweite Mannschaft von PSV gespielt. In der zweiten niederländischen Liga gelangen ihm in dieser Saison in 23 Einsätzen zehn Tore und vier Assists. Sein Könnten zeigte Piroe zuletzt auch in der UEFA Youth League. In sechs Partien stehen hier zwei Tore und eine Vorlage zu Buche.

Für den italienischen Serienmeister kürzlich Grund genug, sein Glück nochmals zu versuchen. Doch Piroe soll sich für einen Verbleib in den Niederlanden entschieden haben. Denn auch in Turin war er nur für die Reserve vorgesehen. Die Konkurrenz in der ersten Mannschaft wäre in Italien allerdings ungleich härter. In seinem vertrauten Umfeld in Einhoven bekommt Piroe womöglich bald zumindest die ernsthafte Chance, sich mit Platzhirschen wie dem ehemaligen Gladbacher Luuk de Jong zu messen.