Argentinien geschlagen: Saudi-Arabien entlässt Trainer zwei Monate vor WM

Herve Renard sorgte mit dem Sieg Saudi-Arabiens gegen Argentinien bei der letzten Weltmeisterschaft für eine große Überraschung. In seiner zweiten Amtszeit für die Grünen Falken war der Franzose aber weniger erfolgreich und musste nun seinen Posten räumen.
„Zumindest bleibt mir dieser Stolz“
Die Zeit von Herve Renard beim saudischen Verband ist zu Ende. Das bestätigte der 57-jährige Trainer gegenüber der französischen Nachrichtenagentur AFP. „Saudi-Arabien hat sich sieben Mal für die Weltmeisterschaft qualifiziert, davon zweimal mit mir. Und es gibt nur einen einzigen Trainer, der sowohl die Qualifikation als auch die Weltmeisterschaft geschafft hat, und das bin ich, im Jahr 2022. Zumindest bleibt mir dieser Stolz.“, erklärte Renard.
Im Juli 2019 übernahm der Franzose die saudi-arabische Nationalmannschaft und führte sie zur Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Dort gelang mit dem 2:1-Sieg gegen den späteren Finalgewinner Argentinien eine der größten Überraschungen der WM-Historie. Im März 2023 trennten sich die Wege und Renard ging in den Frauenfußball. Im Oktober 2024 kehrte er zu den Grünen Falken zurück, konnte die zweite Amtszeit allerdings nicht erfolgreich gestalten.
Als Nachfolger wird Georgios Donis, aktuell Trainer beim saudischen Erstligisten Al-Khaleej, auf Renard folgen. Für den 56-jährigen Griechen, der in Frankfurt am Main geboren wurde, ist es die erste Station als Nationaltrainer. Zuvor sammelte er Erfahrung auf Zypern, in Griechenland und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Bei der Endrunde in Nordamerika trifft Saudi-Arabien in Gruppe H auf Uruguay, Spanien und Kap Verde.



