Bayer 04 Leverkusen

Abschied nach sieben Jahren: Hradecky verlässt Leverkusen für Monaco

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Bayer Leverkusen verliert die nächste Stütze der Double-Saison 2023/24: Lukas Hradecky verlässt die „Werkself“ nach sieben Jahren und wechselt zur AS Monaco. Das gaben die Vereine am Freitagabend offiziell bekannt.

Monaco lockt mit mehr Gehalt und Stammplatz

Mit 35 Jahren stellt sich Lukas Hradecky nochmal einer Herausforderung im Ausland. Beim Ligue-1-Klub AS Monaco kriegt er nicht nur ein höheres Gehalt, sondern auch den sicheren Status als Nummer eins. Eine Rolle, die ihm in Leverkusen nach der Verpflichtung von Mark Flekken nicht garantiert war. Der Finne unterschrieb im Fürstentum einen Vertrag bis 2027 mit einer Option auf Verlängerung bis 2028.


„Nach dem größten Erfolg meiner Laufbahn besteht nun aber die Chance, mir in Monaco den Nummer-eins-Status zu erarbeiten und weiter in der Champions League zu spielen“, erklärte der Schlussmann seinen Abschied aus dem Rheinland. Er ist der 13. Abgang von Bayer 04 in diesem Sommer und der fünfte Leistungsträger der Double-Mannschaft, der den Klub verlässt. Vor Hradecky gingen bereits Florian Wirtz, Jeremie Frimpong (beide Liverpool), Granit Xhaka (Sunderland) und Jonathan Tah (FC Bayern).

Flucht vor Flekken?

Laut dem „Kicker“ kassiert Bayer 04 für seinen langjährigen Kapitän rund vier Millionen Euro Ablöse inklusive Boni. „L’Equipe“ schreibt von 2,5 Millionen Euro plus einer Million Euro Bonuszahlungen. Ohnehin ist Hradecky damit der teuerste Ü35-Abgang der Bundesliga-Geschichte. „Ich werde meinen Platz nicht herschenken – mal sehen, ob es spielerisch ein Hybridmodell gibt“, bekräftigte der finnische Nationalspieler nach der Ankunft von Flekken, der zum teuersten Torhüter-Neuzugang der Vereinsgeschichte aufstieg.

Trotz kämpferischer Worte vermied Hradecky jedoch ein klares Bekenntnis zu Bayer 04. „Ich werde es auf jeden Fall in Betracht ziehen, wenn ein einmaliges Angebot von irgendwoher kommt, wo ich sicher spielen kann“, sagte er zuletzt der finnischen Zeitung „Iltalehti“. Die Leverkusener Verantwortlichen wussten von einem möglichen Abschied, wollten dem Kapitän der Double-Saison jedoch keine Steine in den Weg legen.

Bayer 04 legte Hradecky keine Steine in den Weg

„Trotz seines noch ein Jahr gültigen Vertrags haben wir Lukas Hradecky nach sehr freundschaftlichen Gesprächen die vorzeitige Freigabe erteilt. Es war sein Wunsch, nach einer tollen und intensiven Zeit bei Bayer 04 noch einmal als Nummer eins in der Champions League spielen zu können“, wird Leverkusens Geschäftsführer Sport Simon Rolfes in einer Pressemitteilung zitiert. Hradecky hat „sich als Profi und als Mensch in unserem Verein viele Freunde gemacht und sportlich Geschichte geschrieben. Er wird immer ein Teil von Bayer 04 bleiben“, betonte der 43-Jährige.

Ein Abgang des Schlussmanns, der 2018 ablösefrei von Eintracht Frankfurt zur „Werkself“ wechselte, war lediglich an die Bedingung geknüpft, dass zuvor ein Ersatz gefunden wird. „Wir können ihn nur ziehen lassen, wenn wir vorher einen passenden Ersatz finden. Das weiß er, und wir versuchen, eine gute Lösung für ihn zu finden“, erklärte Rolfes noch am Dienstag vor dem Testspiel gegen den Pisa SC (3:0) bei „Sky“.

Hradecky weg, Blaswich bald da?

Die Nachfolge soll nun geregelt sein: Laut übereinstimmenden Medienberichten wird Janis Blaswich von RB Leipzig Hradecky ersetzen. Am Donnerstag haben sich die Vereine auf eine Ablösesumme für den 34-Jährigen geeinigt. Demnach kassieren die Sachsen zwei Millionen Euro und eine Million Euro an Boni. Blaswich soll in Kürze als neuer Torhüter von Bayer 04 Leverkusen vorgestellt werden und das Torhüter-Trio mit Neuzugang Flekken und Niklas Lomb komplettieren.

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