Alexander Hassenstein/Getty Images
Als Nicolas Jackson kurz vor Schließung des Transferfensters zum FC Bayern wechselte, wurde der Deal von vielen Fans und Experten kritisch beäugt. Die Münchner zahlten 16,5 Millionen Euro für eine Leihe – verbunden mit einer Kaufoption von fast 50 Millionen Euro.
Jackson kam als Backup für Harry Kane. Von Beginn an war klar, dass der Ex-Chelsea-Stürmer nur begrenzte Einsatzzeiten bekommen würde. In dieser Bundesliga-Saison absolvierte er neun Spiele und erzielte dabei zwei Tore – bei insgesamt nur 324 Einsatzminuten. In der Champions League gelangen ihm zwei weitere Treffer in vier Partien.
Wie „The Athletic“ berichtet, enthält die Vereinbarung zwischen Bayern und Chelsea eine spezielle Klausel: Sollte Jackson in dieser Saison mehr als 40 Pflichtspiele absolvieren, müssten die Bayern zusätzlich fast 50 Millionen Euro zahlen. Die Gesamtsumme des Transfers würde damit auf rund 65 Millionen Euro steigen.
Doch laut Berechnungen von „The Athletic“ ist diese Option bereits vom Tisch. Bayern kann maximal noch 39 Spiele in Bundesliga und Champions League bestreiten – der DFB-Pokal wird laut Vertragsregelung nicht berücksichtigt.
Dass die 40-Millionen-Zahlung entfällt, schließt einen festen Transfer jedoch nicht aus. Die Münchner besitzen weiterhin die Möglichkeit, Jackson nach der Saison für rund 50 Millionen Euro fest zu verpflichten – zusätzlich zu den 16,5 Millionen, die sie bereits für die Leihe überwiesen haben.
Sollte Bayern davon absehen, wird Chelsea dennoch bemüht sein, den 24-jährigen Angreifer zu verkaufen, da man an der Stamford Bridge langfristig keinen Platz mehr für ihn sieht.
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