Borussia Dortmund

Arsenal: Özil, Mkhitaryan und Mustafi vor dem Aus – Kommt Hazard?

Der FC Arsenal kämpft aktuell um den Einzug in die Champions League. Im letzten Ligaspiel mussten sich die Gunners zuhause Crystal Palace allerdings mit 2:3 geschlagen geben. Während Mesut Özil von Beginn an auflief und einen Treffer erzielte, musste Henrikh Mkhitaryan 90 Minuten auf der Bank schmoren. Auffälliger als der Ex-Dortmunder agierte hingegen der einmal mehr unsichere Shkodran Mustafi. Was das Trio jedoch gemeinsam hat: Alle drei dürfen Arsenal im Sommer wohl verlassen.

Emery sortiert Top-Verdiener aus

Dies berichtet die britische Tageszeitung „Daily Mail“. Özil spielt unter Trainer Unai Emery beim Tabellenfünften ohnehin keine tragende Rolle mehr. Hinzu kommt sein hohes Wochengehalt von knapp 400.000 Euro, das sind etwa 21 Millionen pro Jahr. Damit ist der 30-Jährige bei Arsenal der absolute Top-Verdiener. Da Emery im Sommer jedoch kräftig investieren und den Kader verstärken will, brauchen die Londoner, zusätzlich zu dem Transferbudget von circa 52 Millionen Euro, weitere Einnahmen.

Den Klub verlassen darf daher auch Henrikh Mkhitaryan. Der Armenier ist seit seinem Weggang aus Dortmund weder bei Manchester United noch bei den Gunners wirklich glücklich geworden. Sein wöchentliches Gehalt von gut 200.000 Euro Gehalt würde Arsenal gerne anderweitig verwenden. Seine insgesamt durchschnittlichen Auftritte rechtfertigen seinen Jahresverdienst von gut 11 Millionen Euro nicht im entferntesten.

Mustafi-Abgang im 3. Anlauf?

Mustafi hat bei den Fans der Londoner einen schweren Stand. 2016 hatte Arsenal für den Ex-Nationalspieler 41 Millionen Euro an den FC Valencia überwiesen. Die Summe konnte Mustafi seitdem allerdings nie mit Leistung zurückzahlen. Dem 27-Jährigen hätte man bereits in den letzten beiden Jahre keine Steine in den Weg gelegt. Ein passender Abnehmer für den Innenverteidiger hatte sich jedoch nicht gefunden. Wohin es die drei Akteure im Sommer womöglich ziehen könnte, ist nicht bekannt.

Auch Klopp lockt Hazard

Umgekehrt berichtet die britische Boulevardzeitung „Daily Star“, dass Emery begeistert von Thorgan Hazard sein soll. Der 47-Jährige würde den Belgier in Diensten von Borussia Mönchengladbach im Sommer liebend gern an die Themse holen. Doch auch der FC Liverpool soll den 26-Jährigen als verspäteten Nachfolger von Philippe Coutinho in Betracht ziehen. Das große Interesse aus England könnte eine Gefahr für die Transfer-Absichten von Borussia Dortmund darstellen.

Hazards Vertrag bei den Fohlen läuft 2020 aus, der Offensivmann möchte aber bereits dieses Jahr wechseln. Sein aktueller Arbeitgeber und Dortmund konnten sich bislang allerdings nicht auf eine Ablösesumme einigen. Gladbachs Manager Max Eberl soll 40 Millionen Euro fordern, der BVB will aber nur 25 Millionen Euro zahlen. Arsenal und Liverpool wollen dem kleinen Bruder von Chelsea-Star Eden Hazard nun auch durch ein höheres Gehalt eine Rückkehr nach England schmackhaft machen. Laut dem „kicker“ soll Hazard den Schwarz-Gelben jedoch bereits zugesagt haben, spätestens 2020 nach Dortmund zu wechseln.