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Atlético Madrid mit ernsthaften Interesse an Roman Bürki

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In letzter Zeit war es ruhig geworden um Roman Bürki. Der Schweizer Keeper, nur noch mehr die Nummer drei im Tor der Dortmunder, wurde in den vergangenen Monaten mit einigen Vereinen in Verbindung gebracht. Nachdem sich alle bisherigen Wechseloptionen anscheinend zerschlagen haben, taucht nun ein neuer Name auf. Laut der spanischen Sportzeitung „As“ befasst sich Atlético Madrid mit dem 30-Jährigen.

Bürki als Oblak-Vertreter?

Demnach sollen die Verantwortlichen des spanischen Meisters Roman Bürki als erfahrene Vertretung für Jan Oblak auserkoren haben. Oblak ist die unumstrittene Nummer eins im Tor der Madrilenen, doch dahinter könnte Handlungsbedarf entstehen: Ivo Grbic, der bisherige Ersatzkeeper, möchte mehr Spielzeit, spekuliert deshalb mit einem Transfer. Der französische Meister LOSC Lille soll an einer Verpflichtung Interesse zeigen, ein Transfer ist jedoch noch nicht fix. Falls dieser Deal zustanden kommen sollte, hätte Atlético Madrid nur Torhüter aus der Jugend in der Hinterhand, man möchte aber eine erfahrene Nummer zwei haben. Da kommt nun Roman Bürki ins Spiel.

Sondierungsgespräche haben bereits stattgefunden

Die „As“ berichtet dabei weiter, dass es schon zu ersten Gesprächen zwischen dem BVB und Atlético gekommen sein soll. Dabei handelte es sich um die branchenüblichen Sondierungsgespräche. Abhängig seien demnach weitere Verhandlungen von der Personalie Grbic.  Das Interesse der Madrilenen scheint also handfest zu sein, fraglich ist, ob Bürki selbst so einem Wechsel zustimmen würde. Attraktivere Optionen als den spanischen Meister wird es wohl kaum geben, aber der 30-Jährige müsste dafür wieder ins zweite Glied rücken.

Bisherige Interessenten für Bürki nahmen Abstand von einer Verpflichtung

Die bisher genannten Interessenten für Bürki haben derweil umgedacht: AS Monaco nahm bekannterweise Alexander Nübel unter Vertrag, Olympique Marseille den Spanier Pau Lopéz. AS Rom und der eben erwähnte LOSC Lille wurden in der jüngeren Vergangenheit ebenfalls mit Bürki in Verbindung gebracht, doch auch diese Optionen scheinen sich verlaufen zu haben. Folglich erscheint die Zukunft des 30-Jährigen Schweizers weiterhin ungewiss.

Beim BVB hat er keine Aussicht mehr auf Spielzeit: Gregor Kobel, Neuverpflichtung vom VfB Stuttgart, ist der neue Stammtorwart, dahinter hat Marvin Hitz erst im Februar seinen Vertrag verlängert. Berichten zufolge habe diese Degradierung Bürki „schwer getroffen“. Vertrag besitzt er in Dortmund noch bis 2023.

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