Ausstiegsklausel! Dem BVB droht vorzeitiger Verlust im Winter

Aaron Anselmino hat in der Hinrunde seine Qualitäten in der Verteidigung beim BVB unter Beweis gestellt. Dass es schwer werden würde, die Chelsea-Leihgabe über den Sommer hinaus zu halten, war bereits bei der Verpflichtung klar. Doch nun ist eine Ausstiegsklausel bekannt geworden, die es den Blues erlaubt, den Innenverteidiger sogar schon im laufenden Transferfenster zurückzuholen.
Ausstiegsklausel lässt BVB bangen
Aufgrund seiner starken Leistungen in der ersten Saisonhälfte ist Anselmino bei Borussia Dortmund auch in der Rückrunde fest eingeplant. Doch wie Sportchef Sebastian Kehl gegenüber Sky bestätigt, könne Chelsea den Innenverteidiger aufgrund der Vertragsgestaltung bereits im Winter zurück an die Stamford Bridge holen.
Allerdings hielt er sich dabei verhältnismäßig vage: „Wir planen mit ihm für die Rückserie. Am Ende ist es aber natürlich ein Thema der Vertragsgestaltung. Chelsea hat auch, aus der Situation heraus, in der wir damals waren, gewisse Vorstellungen“, so Kehl gegenüber Sky.
Trainerwechsel bei Chelsea verändert die Situation
Vor allem der Trainerwechsel bei Chelsea zu Beginn des Jahres sorgt für eine Neubewertung bei den Blues. Sollte der Maresca-Nachfolger, Liam Rosenier, auf eine unmittelbare Rückkehr Anselminos pochen, würde dies den BVB schwer treffen.
Gut möglich, dass die Verantwortlichen bei der Borussia entgegen der jüngsten Aussagen dann doch noch einmal aktiv werden müssten. Derzeit befindet sich der Argentinier bei der Mannschaft im Trainingslager in Marbella, wo sich das Team auf den Rückrundenauftakt gegen Eintracht Frankfurt vorbereitet. Ob Anselmino dann mit von Partie sein wird, ist noch offen.



