Foto: Catherine Ivill/Getty Images
Das Kapitel Borussia Dortmund hat im vergangenen Sommer eigentlich ein vorläufiges Ende für André Schürrle genommen. Der ehemalige deutsche Nationalspieler wechselte per Leihe für zwei Jahre nach England zum Aufsteiger FC Fulham. Dieser befindet sich nach mehr als einer Halbsaison nun in akuter Abstiegsgefahr, was auch für Schürrle Konsequenzen hätte. In seinem Leihvertrag befindet sich eine Klausel, nach der ein Abstieg das Leihgeschäft vorzeitig beendet.
2016 kam André Schürrle für 30 Millionen Euro vom VfL Wolfsburg nach Dortmund und wurde direkt kritisch beäugt. Seine besten Zeiten lagen schon etwas zurück, sowohl beim FC Chelsea wie auch in der Autostadt agierte der Angreifer durchaus unglücklich. Im Trio mit seinen Freunden Marco Reus und Mario Götze sollte sich das ändern – tat es aber nicht. Schü, wie er auch genannt wird, konnte auf dem Platz nicht viel zur Mannschaft beitragen. Formtiefs jagten die nächste Verletzung, sobald er wieder auf dem Grün stehen konnte. Lucien Favre machte dem Ex-Mainzer nach einigen Wochen der Vorbereitung klar, dass er bei ihm keine Chance haben würde. Schürrle suchte sich einen neuen Arbeitgeber und landete schließlich in London beim FC Fulham.
Dort läuft es für den 28-Jährigen persönlich deutlich besser als in der Bundesliga. In 21 Ligapartien konnte Schürrle sechs Tore beisteuern – fast so viele wie in zwei Jahren im schwarz-gelben Dress (8 Tore). Bei Fulham fühle er sich wieder wichtig und bekomme viel Spielzeit, erklärte Schürrle gegenüber dem kicker. Gleichwohl sei ihm seine eigene Situation nicht so wichtig, wie die der Mannschaft. Letzteres könnte allerdings durchaus Einfluss auf ersteres haben, enthüllt der Spieler nun selbst.
Sollte nämlich der FC Fulham unter den letzten drei der Tabelle landen und damit in die zweitklassige Championship abrutschen, müsste André Schürrle schon nach der laufenden Spielzeit wieder zum BVB zurückkehren. Das zweite Leihjahr fiele dann weg. „Meine Leihe würde beim Abstieg enden, der Vertrag in Dortmund würde wieder aktiv“, zitiert das Fachmagaziin den Angreifer, der noch keinen Gedanken an eine mögliche Zukunft in schwarz-gelb verschwenden will. „Das ist noch zu weit weg. Meine ganze Konzentration gilt der Aufgabe hier.“
André Schürrle ist trotz schlechterer sportlicher Aussichten mit seinem neuen Verein in London glücklich. Warum? Weil die Unterstützung der Fans ihn antreibt und der Fußball für sie nicht alles ist: „Auch wegen ihr [der Unterstützung, d.Red.] habe ich meine Leistung gebracht, meine Tore geschossen. Es ist ein ganz wichtiges Jahr um mich wieder zu finden und zu schauen, wo der Weg hingeht. Die Anonymität der Großstadt tut mir gut, weil ich auch weiß, dass die Leute hier viel, viel wichtigere Dinge als Fußball im Kopf haben müssen.“
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