Foto: Matthias Hangst/Bongarts/Getty Images
Am morgigen Dienstag um 20:45 Uhr trifft Borussia Dortmund in der zweiten Runde des DFB-Pokals auf den 1. FC Magdeburg. Natürlich reist der BVB hierbei als Favorit zum ostdeutschen Drittligisten, auch wenn die Schwarz-Gelben zuletzt schwächelten. Auf der Pressekonferenz vor dem Spiel hat Peter Bosz nun unter anderem auf die Formschwäche seines Teams reagiert und über mögliche Rückkehrer sowie die aufkeimende Kritik an seinem System gesprochen.
„Lukasz Piszczek und Ömer Toprak werden weiterhin fehlen. Papa Sokratis kommt nach seiner Sperre zurück. Wenn das Abschlusstraining heute gut läuft, können auch Marcel Schmelzer und Raphael Guerreiro mitkommen nach Magdeburg“, antwortete der Niederländer auf die Frage nach dem verfügbaren Personal. Bei den beiden Letztgenannten darf man jedoch zumindest daran zweifeln, dass es schon wieder für 90 Minuten oder sogar eine mögliche Verlängerung reicht. Mahmoud Dahoud und Andre Schürrle seien mögliche Optionen für das Pokalspiel, doch auch bei ihnen müsse man das Abschlusstraining abwarten.
„Ich erwarte ein intensives Spiel. Ein Topspiel sozusagen. Der Zweite der dritten Liga gegen den ersten der Bundesliga. Magdeburg spielt immer mit sehr viel Energie“, weiß Peter Bosz um die Stärken des Gegners. „Am Wochenende haben sie zur Abwechslung zuhause mal verloren, die anderen sechs Heimspiele haben sie gewonnen.“
„Überhaupt nicht“, antwortete Bosz augenzwinkernd auf die Frage, wie sehr er sich nach einem Erfolg sehnt. „In einer Woche, in der man drei Spiele nicht gewinnt, kann man sich vorstellen, dass ein Sieg wichtig ist. Nicht nur, weil es im Pokal alles oder nichts heißt, sondern auch für das Gefühl wieder zu gewinnen.“
Er erwarte in jedem Spiel, dass sein Team kämpfe, guten Fußball spiele und keine Angst habe nach vorne zu schieben und Druck zu machen. Unabhängig vom Gegner erwarte er immer dasselbe von seiner Mannschaft.
„Ich versuche jedes Spiel ohne Emotionen zu analysieren. Man sieht auch bei Siegen, dass da noch einige Fehler drin sind. Die Leute haben gefragt, ob das schon das Maximale sei, als wir die Spiele gewonnen haben und ich sage da dann, dass das noch nicht das Maximale ist, weil da noch zu viele Fehler drin sind“, erklärt Bosz. „Wenn man sich das Frankfurt-Spiel anschaut: Das hätten wir auch gewinnen müssen. Die Chancen dazu waren da. Viele kleine Details entscheiden.“
Bezüglich der aktuellen Kritik an ihm und seiner Spielidee, zeigt Bosz sich durchaus entspannt. „Ich finde die Kritik nicht übertrieben. Wir haben eine klare Spielweise und man hat zu Saisonbeginn gesehen, dass die funktioniert. Ich glaube, das hat Spaß gemacht mitzumachen und zuzuschauen. Und wir gehen weiter. Am Spielstil werden wir nichts ändern.“
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