Foto: Imago Images
Roman Bürki gehört zu den erfahrensten Schlussmännern der Fußball-Bundesliga. Seit 2014 spielt der Schweizer in Deutschlands Elite-Liga. In dieser Zeit musste Bürki auch mit Kritik umgehen. Im Interview auf der BVB-Homepage hat er über den enormen Druck gesprochen.
In der vorletzten Spielzeit stand Roman Bürki als Torhüter des BVB besonders im Fokus. Denn der Keeper patzte mehrfach, sodass der Borussia wichtige Punkte verloren gingen. Logischerweise hielten sich etwaige Gerüchte um eine mögliche Nachfolge auf der Torwart-Position in Dortmund. Doch die Zusammenarbeit von Bürki und dem BVB geht weiter. Bis Juni 2023 hat er seinen Vertrag im Ruhrgebiet verlängert.
Aktuell arbeitet er laut eigener Aussage wieder mit seinem ehemaligen Mentaltrainer zusammen. Der große Druck und die enorme Verantwortung als Torwart setzten ihm durchaus zu: „Torwart ist jedenfalls nicht der dankbarste Job. Man übernimmt sehr viel Verantwortung, man ist der letzte Mann. Hinter dir ist nur noch das leere Tor. Da darf der Ball nicht rein. Doch die Trainer verlangen, dass du mitspielst und auch ein gewisses Risiko eingehst. Das sieht kleiner aus, als es für den Torwart tatsächlich ist. Er darf keinen Ball verlieren, soll ihn möglichst zum Mitspieler bringen und nicht ins Aus schießen. Ich habe lange gebraucht, um das für mich richtige Maß zu finden, was das Risiko betrifft“.
In der kürzlich zu Ende gegangenen Saison zeigte Bürki aber wieder deutlich öfter sein Top-Niveau. Mit seinen Leistungen darf der 29-Jährige zufrieden sein. Trotzdem bleibt die Enttäuschung über die verpasste Meister-Chance groß: „Ich blicke mit gemischten Gefühlen zurück. Unterm Strich war es eine gute Saison. Wir haben den Rekord an geschossenen Toren aufgestellt und auch oft zu Null gespielt. Andererseits waren wir wieder nah dran, haben jedoch, wie schon in der Saison zuvor, gegen in Anführungszeichen kleinere Gegner Punkte liegengelassen. Das ist ärgerlich und der Unterschied zu den Bayern, die in der Rückrunde kein Spiel verloren haben“.
In seinem Torwartspiel sieht er sich als weiter gereift an. Vom perfektem Torwartspiel will der Schweizer aber nicht sprechen. Das hingegen sieht er bei Barcelona-Keeper Marc-André ter Stegen. „Es wäre ein Mix aus verschiedenen Torhütern, die jeweils einzelne Dinge sehr, sehr gut machen. Viel davon vereint ter Stegen, der eine starke Balance hat, was das Risiko betrifft, der einen guten Fuß hat“, schwärmt Bürki von dem Konkurrenten von Manuel Neuer, um den Platz im DFB-Tor.
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