Borussia Dortmund

2:3 gegen Bremen – Historische BVB-Schockmomente

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„Rosa Rausch“ – So titelte BILD am Sonntag zum Spiel Borussia Dortmund gegen Werder Bremen 2:3 (1:0). BVB gegen Bremen, ein Spiel für die Bundesliga-Chroniken. Stand der Daten: 21. August 2022.

Im Signal Iduna Park und in den BVB-Sportsbars in ganz Deutschland herrschte am Samstagnachmittag nach dem Abpfiff blankes Entsetzen. Wie konnte das passieren? Der BVB führte bis zur 89. Minute gegen Aufsteiger Werder Bremen mit 2:0 – und ging doch als Verlierer vom Platz.

„Wenn du in der 88. Minute 2:0 führst, dann musst du das Spiel auch gewinnen“, wurde Edin Terzic in BILD am SONNTAG deutlich, „das war brutal dämlich!“

Eben das 2:0 von Raphael Guerreiro war bereits das 3. Weitschusstor des BVB in dieser Saison, bei 6 eigenen Hütten aus 3 Spielen.

Dass Nico Schlotterbeck mit 74 Prozent gewonnener Zweikämpfe bissigster Spieler auf dem Platz war, erwies sich am Ende ebenfalls als Muster ohne Wert.

3 Tore ab der 89. Minute

  • Denn: Werder Bremen gelang ein Novum in fast 60 Jahren Bundesliga-Geschichte. Nie zuvor hatte ein Team 3 Treffer nach der 89. Minute erzielt.
  • Die Bremer gaben gegen die teilweise fahrig und uninspiriert agierenden Dortmunder nie auf – und mit dem 2:2 verlor „Schwarzgelb“ jegliche defensive Ordnung.
  • Lee Buchanan (89.), Niklas Schmidt (90. + 3) und Bundesliga-Rückkehrer Oliver Burke (90. + 5) sorgten für Bremer Jubelstürme.
  • Alle 3 Tore für den SV Werder wurden von Einwechselspielern erzielt – genau dieses Kunststück war Borussia Dortmund vergangene Woche in Freiburg (3:1)gelungen.
  • Die letzten 3 Werder-Schüsse auf das Gehäuse von Gregor Kobel waren drin und jagten Bremens xGoals-Wert auf 1,1 hoch.

Schock-Momente: 4 BVB-Tore reichten nicht…

Gleichzeitig beendete Werder mit dem 3:2 eine Serie von 7 Liga-Spielen ohne Sieg gegen den BVB.

Die letzten 3 Bundesliga-Spiele hatte Dortmund gegen die Hansestädter allesamt gewonnen.

Dortmund erlebte am 18. September 2004 eine ähnliche, aber statistisch nicht ganz deckungsgleiche Schock-Situation. Damals führte die Mannschaft von Trainer Bert van Marwijk, von BILD als „Holland-Berti“ ins Figurengemälde der Bundesliga eingeführt, gegen den von Felix Magath betreuten FC Bayern München bis zur 88. Minute durch Tore von Ewerthon mit 2:0. Doch Lucio (88.) und Roy Makaay (90. + 2) entrissen dem BVB noch den sicher geglaubten Sieg.

Gar mit 4:0 führte Borussia Dortmund am 25. November 2017 gegen den Erzrivalen Schalke 04. Doch nach der 61. Minute erkämpfte sich S04 noch ein 4:4-Remis und ließ die Dortmunder ähnlich ratlos zurück wie nun gegen Bremen…

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