Meilensteine, Top-Werte, beeindruckende Zahlen - und doch verspielte der BVB in einem Heimspiel den Titel. Foto: Lars Baron/Getty Images.
Saisonfinale der Bundesliga – Borussia Dortmund hat es am hochdramatischen 34. Spieltag am Samstag nach 2:2 (0:2) gegen Mainz 05 verpasst. Der BVB fiel 90 Minuten vor dem Ziel in ein Loch – und die Top-Werte der Mannschaft aus dem Revier wurden zur Fußnote.
Fassungslosigkeit. Tränen. Stille. Die Minuten nach dem Schlusspfiff mit den weinend auf dem Rasen vor der Südtribüne kauernden BVB-Profis um Marco Reus (33) wird wohl kein Fußballfan in Deutschland jemals vergessen. Die „gelbe Wand“, das brodelnde Fan-Meer von Dortmund stand für Sekunden nahezu still. Vereint im Schmerz.
Wenig später ging BVB-Trainer Edin Terzic (40) zum mit Sicherheit schwersten Interview seiner Laufbahn. „Egal, wie groß der Schmerz heute ist, er wird die Motivation für morgen sein“, sagte Terzic bei Sky, „wir waren so nah dran. Ein Tor hat gefehlt. Wir waren besonders in der Rückrunde auf einem richtig guten Weg. Er wird eines Tages belohnt.“
Die Zahlen, die der BVB bis zum Meisterfinale lieferte, waren insbesondere in den Heimspielen beeindruckend.
Deswegen ist es für die Schwarz-Gelben besonders bitter, die Meisterschaft ausgerechnet vor heimischer Kulisse verspielt zu haben.
Dass Dortmund sich in einem Heimspiel nicht zum Meister küren konnte, das gab es bislang noch nie. 1995 (2:0 gegen Hamburg), 2002 (2:1 gegen Bremen) sowie 2011 gegen den 1. FC Nürnberg und Borussia Mönchengladbach (jeweils 2:0) sicherten Heimsiege für den BVB den Titelgewinn.
Aber: Die Meistermannschaft von Jürgen Klopp aus den Jahren 2011 und 2012 sowie 2002 mit Matthias Sammer hatte etwas, was die BVB-Elf 2022/2023 nicht hatte: Defensive Stabilität.
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