Borussia Dortmund

BVB: Alcácer fehlt auch in Freiburg – Chance für Götze?

Bereits unter der Woche musste Borussia Dortmund beim 2:0-Sieg gegen Slavia Prag auf Paco Alcácer verzichten. Der Spanier laboriert seit Tagen an einer Achillessehnenreizung und wird auch gegen den SC Freiburg (Samstag, 15:30 Uhr) fehlen. In der Champions League übernahm Julian Brandt die Rolle im Sturmzentrum. Als Alternative stünde auch Mario Götze bereit.

Favre über Brandt: „Er hat das sehr gut gemacht“

Es war durchaus eine überraschende Personalentscheidung, mit der Trainer Lucien Favre in der Champions League aufwartete. Julian Brandt fühlt sich eigentlich im offensiven Mittelfeld zuhause, füllte gegen Prag jedoch die Position an vorderster Spitze aus. „Julian hat zwei Vorlagen gegeben und auch eine große Chance für Jadon Sancho aufgelegt. Er hat das in Prag sehr gut gemacht“, lobte Favre den deutschen Nationalspieler nach der Partie.

Diese Entscheidung war insofern überraschend, dass beim 2:2-Unentschieden gegen Werder Bremen am vergangenen Woche es ausgerechnet Mario Götze war, der als einer der wenigen Dortmunder zu überzeugen wusste. Nach seinem Tor gegen die Hanseaten erhielt er ausdrückliches Lob von Favre. Gegen Prag wurde der 27-Jährige jedoch erst in der Nachspielzeit eingewechselt. Ein Zeichen, dass der Coachihn gegen Freiburg erneut in die Startelf berufen wird?

Götze hat einen schweren Stand unter Favre

In der laufenden Saison stand Götze erst 109 Minuten für die Westfalen auf dem Platz. Parallelen zur zur letzten Spielzeit in der der ehemalige Weltmeister erst am 9. Spieltag zum ersten Mal in der Startelf stand, sind nicht zu übersehen. Auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Freiburg betonte Favre: „Ab Mitte Oktober werden wir jedes Mal rotieren. Wir brauchen alle Spieler.“

Immer wieder wird spekuliert, dass die Vertragssituation von Götze eine Rolle bei den Entscheidungen des BVB-Trainers spielen könnte. Der Vertrag des geborenen Memmingers läuft am Ende der Saison aus, ein Angebot zur Vertragsverlängerung, mit verminderten Bezügen, lehnte er ab. Sollte der Offensivspieler weiterhin ein Dasein auf der Bank fristen, wird er in der kommenden Saison in jedem Fall Einbußen seines aktuellen 10 Millionen Euro Gehalts hinnehmen müssen – ob in Dortmund oder bei einem anderen Verein.