DORTMUND, GERMANY - NOVEMBER 25: Nico Schlotterbeck of Borussia Dortmund runs with the ball during the UEFA Champions League 2025/26 League Phase MD5 match between Borussia Dortmund and Villarreal CF at BVB Stadion Dortmund on November 25, 2025 in Dortmund, Germany. (Photo by Christof Koepsel/Getty Images)
Die Champions-League-Partie gegen Bodø/Glimt sollte eigentlich ein Fußballfest für Borussia Dortmund werden. Am Ende stand allerdings ein enttäuschendes 2:2 auf der Anzeigetafel. Nach dem Spiel waren Nico Schlotterbeck und Felix Nmecha sichtlich sauer über das Ergebnis und machten ihrem Ärger Luft.
Nach der Partie sprach Nico Schlotterbeck bei „DAZN“ über die Partie und ließ dabei kein gutes Haar an seinen Teamkollegen. „Wir fangen an, nach dem 1:0 extrem fahrig zu spielen, haben unfassbar schlechte erste Kontakte. Jeder spielt so ein bisschen sein Spiel. Die Spieler, die reinkommen, verlieren jeden Ball. Ich sage immer, Winner-Mentalität ist, das Spiel zu killen. Das haben wir nicht hinbekommen. Wir chippen vor dem Torhüter, umkurven noch ein, zwei Spieler und wollen es schön machen. Das reicht dann nicht“, meint der Verteidiger. Insbesondere die Leistungen der Einwechselspieler wie Serhou Guirassy oder Emre Can bringen den Nationalspieler in Rage.
„Wenn man in der 60. Minute reinkommt, erwarte ich 30 Minuten Volldampf. Das sah alles schön aus, wir haben ein bisschen rechts-links kombiniert. Aber du musst killen. Das haben wir nicht gemacht“, stellt Nico Schlotterbeck klar. Das Spiel zu killen, sei „eine Qualitätssache.“ Wie Trainer Niko Kovac kritisierte der 26-Jährige vor allem das Defensivverhalten beim zweiten Gegentor. „Wenn du das nicht machst und durch einen Einwurf, wo du in Unterzahl bist und den Ball nicht weghaust, das 2:2 kassierst, ist das nicht gut genug“, so der Abwehrchef. Ein Makel, den man ansprechen müsse. Schlotterbeck habe dies „in der Halbzeit auch laut zur Mannschaft gesagt.“ Worte, denen nach dem Seitenwechsel jedoch keine Umsetzung folgten.
Auch der verpasste Sprung auf den dritten Tabellenplatz der Ligaphase ärgert den Verteidiger. „Wir spielen Champions League. Das ist viel zu wenig. Wir hätten heute hier auf 13 Punkte gehen können. Ich glaube, manchen war nicht bewusst, wie wichtig das ist. Deswegen ist das nicht bitter, sondern richtig schlecht“, ergänzte er. Abschließend meinte der Verteidiger dann: „Ich glaube, nach dem 2:2 hatten wir keine Tor-Chance mehr. Wir haben die letzten 15 Minuten unfassbar unsauber gespielt. Die letzten fünf Minuten hatte Bodø mehr Ballbesitz als wir. Das kann nicht der Anspruch sein, vor allem in einem Heimspiel.
„Manchen war nicht bewusst, wie wichtig das heute war. Weil jetzt musst du die restlichen beiden Spiele in der Ligaphase (gegen Tottenham und Inter, Anm. d. Red.) wieder gewinnen, sonst bist du wieder nicht in den Top-8, hast wieder zwei Spiele mehr und jeder regt sich auf, dass er zu viel spielt.“ Felix Nmecha schlug nach dem Spiel ähnliche Töne an. Laut dem Mittelfeldspieler agierten die Dortmunder „arrogant“ und „überheblich.“ Klare Worte, nachdem erneut ein Sieg unnötig aus der Hand gegeben wurde.
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