Please assign a menu to the primary menu location under MENU

Borussia Dortmund

BVB-Leihgabe kommt auch bei der TSG Hoffenheim nicht in Schwung

Cole Campbell

Cole Campbell ist seit Januar bei der TSG Hoffenheim, gespielt hat er so gut wie nie. Sieben Mal stand der BVB-Leihspieler im Kader der Kraichgauer, zweimal wurde er in Schlussphasen eingewechselt. Mehr war bislang nicht drin für den 20-jährigen US-Amerikaner.

Verletzung zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt

Campbells Leihe begann unter keinem guten Stern. Direkt im Trainingslager im spanischen Girona stieß er zu seinen neuen Kollegen, eine gute Woche später war er bereits wieder raus. Eine Sprunggelenksverletzung zwang ihn wochenlang zur Pause. Trainer Christian Ilzer bringt es auf den Punkt. Campbell habe einen denkbar schlechten Start gehabt und sei die ersten sechs Wochen verletzt gewesen. Wer neu in eine Mannschaft kommt und dann sofort ausfällt, verliert wertvolle Zeit, die sich im laufenden Ligabetrieb kaum aufholen lässt.

Als Campbell wieder fit war, steckte Hoffenheim selbst in der Krise. Die TSG geriet aus der Balance, die Ergebnisse blieben aus. Im März sammelte der Flügelflitzer zumindest etwas Spielpraxis in der Zweitmannschaft in der 3. Liga- Ilzer lobt zudem seinen Einsatz im Training und attestiert ihm von Woche zu Woche steigende Form.

Kaufoption für sieben Millionen Euro

Ursprünglich war der Plan klar. Hoffenheim wollte die Leihe nutzen, um Campbell kennenzulernen und zu prüfen, ob er den erwarteten Abgang von Bazoumana Touré im Sommer kompensieren kann. Sport-Geschäftsführer Andreas Schicker sicherte sich eine Kaufoption in Höhe von sieben Millionen Euro plus Boni für den noch bis 2028 an Dortmund gebundenen Stürmer.

Eine stolze Summe für einen Spieler, der bislang kaum Werbung in eigener Sache machen konnte. Auch beim BVB war Campbell nie wirklich angekommen, sein einziger Bundesligaeinsatz für Dortmund war ein Kurzeinsatz beim 2:0-Sieg in Heidenheim. Ob Hoffenheim die Option zieht, hängt davon ab, wie sich Campbell in den verbleibenden Saisonwochen noch zeigt und ob die Kaderplaner Kaufpreis und Perspektive auf einen Nenner bekommen.