Borussia Dortmund

BVB: Mats Hummels – So holte der Weltmeister Torsten Frings ein

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Borussia Dortmund hat beim 3:1 (2:0) bei Arminia Bielefeld eine Trotzreaktion auf das 0:4 bei Ajax Amsterdam in der Champions League und den Ausfall von Tor-Maschine Erling Braut Haaland (21) gezeigt. (Rekord-)Mann des Tages aus Sicht des BVB war Weltmeister Mats Hummels (32).

„Wir waren da, wollten unbedingt eine Antwort auf das Spiel gegen Ajax am Dienstag zeigen“, sagte Hummels nach der Partie bei „Sky“. Der Weltmeister von 2014 ging mit gutem Beispiel voran. Hummels erzielte sein 29. Bundesliga-Tor – mit einem sehenswerten Direktschuss an der Strafraummarke. Es war erst sein zweiter Treffer aus der Distanz. Das einzige Weitschusstor bis dato war Hummels im März 2012 beim legendären 4:4 gegen den VfB Stuttgart gelungen. Im letzten Jahr hatte Hummels in Bielefeld mit einem Doppel-Pack den 2:0-Erfolg der Borussia bei Arminia Bielefeld sichergestellt.

Damit ist die Arminia der neue Lieblingsgegner des Mats Hummels. Gegen keinen anderen Klub erzielte der Abwehrchef des BVB mehr als drei Tore in seiner Laufbahn.

Hummels zieht mit Frings gleich

Mats Hummels bestreitet bei Borussia Dortmund, das am Samstag das siebte von neun Bundesliga-Spielen in dieser Saison gewinnen konnte, seine 14. Spielzeit in der Fußball-Bundesliga. In Diensten der Borussia und des FC Bayern München gelang ihm dabei in jeder Saison mindestens ein Tor. Das ist seit 2008/2009 ein Rekord unter den noch aktiven Bundesligaprofis. Die torgefährlichsten Spielzeiten des Mats Hummels waren 2009/2010, die BVB-Meister-Saison 2010/2011 und 2020/2021 mit jeweils fünf Toren.

Kurios: Erstes Bundesliga-Tor gegen Werder und Frings

Vor 13 Jahren, beim furiosen 3:3 der Klopp-Dortmunder bei Werder Bremen. Damals spielte noch der bisherige Rekordmann bei Werder, Torsten Frings (44). Der Vize-Weltmeister von 2002 erzielte ebenfalls in 14 aufeinanderfolgenden Profi-Jahren zwischen 1997 und 2011 immer Minimum einen Treffer.

Einen anderen, aktuellen Liga-Höchstwert holte bei Dortmund der Niederländer Donyell Malen. Der Stürmer wurde vor zwei der vier verhängten Dortmunder Elfmeter gefoult, zuvor schon beim knappen 2:1-Erfolg gegen den FC Augsburg.

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