DORTMUND, GERMANY - MAY 05: (L-R) Robert Leweandowski, Sebastian Kehl, Lukasz Piszczek and Jakub Blaszczykowski celebrate with the trophy after winning the german championship after the Bundesliga match between Borussia Dortmund and SC Freiburg at Signal Iduna Park on May 5, 2012 in Dortmund, Germany. (Photo by Martin Rose/Bongarts/Getty Images)
Aus elf mach sechs – das war das Motto des BVB in den letzten Spielen. Aus elf Punkten Rückstand auf die Bayern sind es nun nur noch sechs Zähler. Die Bundesliga hat wieder einen Meisterschaftskampf. Und der BVB muss diese Rolle nun annehmen und ausfüllen. Daher kommt die Ansage von Nico Schlotterbeck zum richtigen Zeitpunkt. Wenn nicht jetzt, wann dann? Borussia Dortmund ist Borussia Dortmund. Man darf sich nicht kleiner machen, als man ist. Wenn man die Chance hat, die Bayern einzuholen, dann muss man sie ergreifen und auch aussprechen.
Nach der Niederlage gegen Bayer Leverkusen im DFB-Pokal war das Westfalenstadion in einer toten Stimmung. Warum auch nicht? Man wollte eine Trophäe und die realistischste hat man sich mal wieder selbst genommen. Alle Titelchancen waren weg, denn wenn man mal ehrlich ist: Wie hoch ist die Chance, dass man die Champions League gewinnt? – und: wer soll diese übermächtigen Bayern ärgern, sodass Dortmund nochmal ran kommt? Die Antwort: Mainz kann das. Und Augsburg. Und sogar der HSV. Die vergangenen Wochen haben gezeigt: Auch die großen Bayern können Punkte liegen lassen und sogar verlieren.
Zur Wahrheit gehört aber auch: Die Meisterschaft wird nur über den FC Bayern gehen. Die Münchener sind klar die stärkste Mannschaft und am Ende liegt es an ihnen, wie nah sie den BVB rankommen lassen. Trotzdem muss jeder beim BVB begreifen, was plötzlich wieder möglich ist. Und mal ganz im ernst: Egal wie unansehnlich der Fußball ist: Solange es möglich ist, sollte jeder an die Meisterschaft glauben. Niko Kovac holte einst mit dem FC Bayern einen neun Punkte Rückstand auf den BVB auf. Im letzten Jahr coachte Niko Kovac den BVB von Platz elf noch in die Champions League. Niko Kovac kann Aufholjagden – wenn alle mitziehen. Nico Schlotterbeck hat es vorgemacht. Und JEDER im Verein, sollte mitziehen. Erst wenn alle daran glauben, ist es möglich.
Jeder Fan, jeder Spieler sollte auf seine linke Brustseite schauen – welches Logo leuchtet da? Dieses Logo ist nicht nur ein Logo. Es ist ein Versprechen. Immer an das bestmögliche zu glauben und dafür alles zu geben. Die Spieler auf dem Rasen, die Fans auf den Rängen. Ein Platz zwei darf für Borussia Dortmund allenfalls das Minimalziel sein. Ein Verein wie Borussia Dortmund muss den Anspruch haben, die Bayern zu ärgern. Ein Platz zwei darf in keinem BVB-Fan und vor allem in keinem Verantwortlichen heutzutage mehr Euphorie auslösen. Allenfalls muss er die Gier wecken zu sagen: Da ist mehr drin!
„Die Meisterschaft ist unrealistisch“ – genau. Aber wie realistisch war es, dass Schalke einen 4:0-Rückstand gegen den BVB aufholt? Wie realistisch war es, dass der BVB gegen Malaga das Wunder in der Champions League schafft? Der BVB kann unrealistisch! Der BVB kann Wunder! Man muss nur daran glauben und es wollen.
Der BVB muss nun mit Messern zwischen den Zähnen und Revolvern im Stutzen auf den Platz gehen und um jeden Millimeter fighten, als wäre es das letzte Spiel. Alles ist noch möglich. Jetzt kommt das Wunder von Dortmund …
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