BVB-Trainer Niko Kovac trifft drastische Kader-Entscheidung

Das 3:3 zwischen Eintracht Frankfurt und Borussia Dortmund am vergangenen Freitag (09. Januar) hatte vieles, was Bundesliga-Fans sich wünschen: Tore, Spannung und Drama. Aus Sicht des BVB verlief der Abend allerdings gar nicht nach Plan. Aus diesem Grund hat Cheftrainer Niko Kovac nun eine Kader-Entscheidung getroffen, welche drastische Forderungen haben könnte.
BVB-Trainer Niko Kovac trifft drastische Kader-Entscheidung
Wie die „Bild“ berichtet, hat Niko Kovac bei Serhou Guirassy nun genug gesehen. Aufgrund seiner wiederholt unsichtbaren Leistung auf dem Feld – obwohl er gegen Frankfurt einen Elfmeter verursachte – soll der Kroate dem Stürmer nun seine Stammplatz-Garantie entzogen haben. Das bedeutet: Der Guineer ist nicht mehr automatisch gesetzt. Auch Back-up Fabio Silva soll nun mehr Chancen auf Einsatzzeiten bekommen. „Fabio hat nach seiner Einwechslung viel Betrieb gemacht. Es war eine knappe Entscheidung. Ich hätte den einen oder anderen schon eher oder von Beginn an bringen können. Ich habe mich heute für Serhou (Guirassy; Anm. d. Red.) entschieden. Konkurrenzkampf ist wichtig!“, wird Niko Kovac nach der Partie in Hessen von der „Bild“ zitiert.
Die Entscheidung des Trainers könnte weitreichende Folgen haben. Sollte er seine Art Versprechen wahrmachen, hat Fabio Silva nun doch Chancen darauf, noch wichtiger für Borussia Dortmund zu werden. Ein Abschied des Portugiesen in diesem Winter könnte sich dann tatsächlich erledigt haben. Zuletzt war der 23-Jährige immer wieder mit einer Leihe in Verbindung gebracht worden. Obwohl Sportdirektor Sebastian Kehl, diese kategorisch ausschloss. Doch auf für Serhou Guirassy könnte die Entscheidung noch weitreichendere Konsequenzen haben. Derzeit ist beim Stürmer nicht mehr viel seiner Form aus er Vorsaison übrig. Die Boulevardzeitung berichtete zuletzt sogar, dass der Guineer den BVB im kommenden Sommer höchstwahrscheinlich verlassen will. Ein Verbleib von Serhou Guirassy wird so nicht wahrscheinlicher. Des Weiteren könnte er bei einem Verkauf günstiger werden, als es seine Ausstiegsklausel in Höhe von 50 Millionen Euro sagt.



