Borussia Dortmund

Emre Can: „Wir haben das Pech, dass wir ganz früh erwachsen werden“

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Als neues Mentalitätsmonster wurde Emre Can nach Dortmund geholt. Der Mittelfeldspieler hat früh damit angefangen eine Führungsrolle einzunehmen und für seinen Erfolg zu kämpfen. Bereits in seinen jungen Jahren stieg der mittlerweile 26-Jährige schnell auf und musste sich durchsetzen.

Can: „Ich hatte keine Angst“

Emre Can machte früh klar, dass seine Verpflichtung nicht nur eine Ergänzung für ein gutes Bundesliga-Team war. Der Mittelfeldspieler rief mit mehreren Kampfansagen in Richtung Bayern München zum Titelkampf auf. Am Ende musste sich der BVB zwar als Zweitplatzierter den bärenstarken Münchener geschlagen geben, kann aber erneut auf eine gute Spielzeit zurückblicken. Ohne Eingewöhnungsprobleme war Can direkt wichtig für die Schwarz-Gelben.

Für ihn war der Schritt nach Dortmund nach bereits mehreren Top-Klubs genau der richtige, wie er im interview auf der BVB-Homepage verrät: „Wenn mir das jemand vor zehn Jahren gesagt hätte, hätte ich ihm das nicht geglaubt. Keinen dieser Schritte werde ich je bereuen, weil ich überall etwas dazugelernt habe. Und jetzt mit dem BVB habe ich noch eine Menge vor“. Das Rennen mit dem FCB hat für Can natürlich einen speziellen Hintergrund. Schließlich wurde Can beim deutschen Rekordmeister in der Jugend ausgebildet und debütierte in der Bundesliga. „Ich war schon damals extrem aufs Gewinnen fokussiert. Ich hatte keine Angst, als ich als 15-Jähriger zu Bayern München gekommen bin. Stefan Beckenbauer, der leider viel zu früh gestorben ist, war mein Trainer. Nach ein paar Tagen habe ich schon bei der U19 mittrainiert, aber bei der U17 gespielt. Mit 16 bin ich dann hoch zur U19. Ich war reif, groß und hatte das Talent. Als ich im zweiten Jahr bei den Profis war, kam Pep Guardiola“, erinnert er sich an seine junge Laufbahn zurück.

Guardiola als erster Stopp

Unter Pep Guardiola sah er dann weniger Hoffnungen auf Einsatzzeiten. Doch der bissige Youngster wollte unbedingt spielen. Daher der Schritt nach Leverkusen. Für das ehemalige Top-Talent der Bundesliga ein weiterer Lernprozess. „Wir Fußballer haben das Pech, dass wir ganz früh erwachsen werden und auf vieles verzichten müssen“, beschreibt Can den schnellen Weg ins Profi-Geschäft. Nach Leverkusen folgten die Top-Klubs Liverpool und schlussendlich Juventus Turin. Dort kickte der Deutsche auch mit Cristiano Ronaldo. Der Weltstar ist für Can ein absoluter Vorzeigeprofi, mit dem er sich identifizieren kann: „Er macht jeden Tag das, was er zu machen hat. Zu einhundert Prozent. Er lebt extrem professionell. Deswegen ist er so erfolgreich. So stark gegen sich selbst zu sein, das gibt es nur einmal, das ist Ronaldo. Deshalb ist er da, wo er ist. Wie er arbeitet, hat mich mit geprägt“.

In der neuen Saison wird der BVB erneut dem FCB Druck machen. Die Mission, die die Dortmunder vor sich haben, scheint maßgeschneidert für Mittelfeldmotor Emre Can zu sein. Denn die Lage weist gewisse Parallelen zu der Mentalität des 26-Jährigen auf: „Man muss zumindest den Mut haben, daran zu glauben, es bis nach ganz oben schaffen zu können“.

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