Foto: FRANCK FIFE/AFP/Getty Images
Der Name Yacine Adli dürfte bislang nur Kennern der französischen Fußball-Szene ein wirklicher Begriff sein. Der offensive Mittelfeldspieler von Paris Saint-Germain steht aktuell im Fokus mehrerer Topklubs. So sollen unter anderem der FC Bayern München und der FC Barcelona Interesse am 17-Jährigen bekundet haben. Der Junioren-Nationalspieler Frankreichs hat laut „L’Equipe“ kürzlich seinen Agenten gewechselt und diesem werden gute Verbindungen zu Borussia Dortmund nachgesagt.
Die Situation um Yacine Adli, ebenfalls auf den Außenbahnen eingesetzt werden kann, ist ähnlich gelagert wie jene um Dan-Axel Zagadou im Sommer. Der 17-Jährige steht beim französischen Vizemeister unter Vertrag, hat aber noch keinen Profikontrakt unterzeichnet. Erst am Mittwoch wurde er zum ersten Mal in den Profikader berufen, kam allerdings beim „Coupe de la Ligue“-Achtelfinale gegen Strasbourg nicht zum Einsatz. Bei dem mit Stars gespickten Kader der Hauptstädter dennoch ein großer Vertrauensbeweis an Nachwuchstalent Adli.
Trotzdem scheint die Zukunft des Mittelfeldspielers nicht zwangsläufig bei PSG zu liegen. Erst vor kurzem hat er die Agentur, die ihn bisher vertrat, verlassen, weil sein Berater Olivier Létang diese verließ. Létang ist mittlerweilePräsident von Stade Rennes, also ausgerechnet beim ehemaligen Verein von Ex-BVB-Spieler Ousmane Dembélé. Der neue Berater des jungen Franzosen soll, so das Blatt weiter, gute Beziehungen zu Borussia Dortmund pflegen.
Der BVB genießt spätestens seit der rapiden Weiterentwicklung von Dembélé auch in Frankreich den Ruf als exzellente Adresse für hochveranlagte Nachwuchsspieler, die den Sprung vom Talent hin zur Weltklasse schaffen. In Dortmund wären auf jeden Fall mehr Chancen auf Einsätze gegeben. Ein Argument, welches schon im Sommer die europäischen Top-Talente Jadon Sancho und Dan-Axel Zagadou von einem Wechsel in die Bundesliga überzeugte.
In Paris sei man jedoch zuversichtlich Yacine Adli halten zu können, heißt es in dem Bericht. Eine Hauptaufgabe von PSG-Sportdirektor Antero Henrique sei es aktuell den Aderlass im Leistungszentrum der Hauptstädter zu stoppen. Zu viele hoffnungsvolle Talente verließen Paris zuletzt. Bei Adli, der aktuell als das größte Talent im Verein gilt, soll dies möglichst verhindert werden.
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