Borussia Dortmund

„Ich habe seine Quote geliebt“: BVB bestätigt Abschied von Brandt

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Borussia Dortmund hat eine wichtige Personalentscheidung getroffen: Offensivspieler Julian Brandt verlässt den BVB nach sieben Jahren. Sportgeschäftsführer Lars Ricken bestätigte nach dem Sieg in Köln, dass der Klub den auslaufenden Vertrag des Nationalspielers nicht verlängert.

Vertrag läuft aus: Brandt verlässt Borussia Dortmund

Die Zukunft von Julian Brandt bei Borussia Dortmund ist entschieden: Der Offensivspieler verlässt den BVB nach Ablauf seines Vertrags im kommenden Sommer. Das bestätigte Sportgeschäftsführer Lars Ricken nach dem 2:1-Auswärtssieg der Dortmunder beim 1. FC Köln.

In den vergangenen Tagen hatte sich eine Entscheidung bereits angedeutet, nun herrscht endgültig Klarheit. Der Verein und der 29-Jährige konnten sich nicht auf eine Verlängerung des auslaufenden Vertrags einigen. „Es hat offene Gespräche gegeben, nach denen wir uns einig waren, dass der auslaufende Vertrag nicht verlängert wird“, erklärte Ricken im Anschluss an die Partie.

Damit endet im Sommer eine lange Zusammenarbeit zwischen Brandt und dem BVB. Der Offensivspieler war im Jahr 2019 für rund 25 Millionen Euro von Bayer Leverkusen nach Dortmund gewechselt und entwickelte sich über die Jahre zu einem wichtigen Bestandteil der Mannschaft. Insgesamt absolvierte Brandt bislang knapp 300 Pflichtspiele für die Schwarz-Gelben. Dabei gelangen ihm 56 Tore, zudem bereitete er 68 weitere Treffer vor.

Ricken würdigt Brandt: Dankbarkeit beim BVB zum Abschied

Ricken würdigte die Leistungen des Nationalspielers und betonte, dass sich beide Seiten im Guten trennen werden. „Wir können nur Dankbarkeit für ihn haben. Er hat sieben Jahre bei uns gespielt“, sagte der BVB-Boss. Brandt sei zwar „immer mal kritisch gesehen“ worden, habe aber dennoch konstant seinen Beitrag zum Dortmunder Offensivspiel geleistet.

Auch beim Auswärtssieg in Köln war Brandt erneut beteiligt und lieferte eine Torvorlage. Ricken hob besonders die offensive Produktivität des Spielers hervor und sagte: „Ich habe seine Quote geliebt.“ Für den Verein bedeutet die Entscheidung zugleich einen personellen Umbruch im Sommer. „Er wird in ein paar Wochen 30, wir können uns ein bisschen neu orientieren“, erklärte der BVB-Boss.

Nach sieben Jahren endet damit im Sommer die gemeinsame Zeit – ablösefrei und mit gegenseitigem Respekt. „Man geht mit ganz viel Wertschätzung auseinander“, betonte Ricken.

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