Borussia Dortmund

Isak über seine Situation beim BVB: „Nicht das Niveau, auf dem ich mich sehe“

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Alexander Isak hat einen schweren Stand bei Borussia Dortmund. In dieser Saison hat er noch kein Pflichtspiel für die erste Mannschaft bestritten, stattdessen zog Trainer Lucien Favre ihm die nominellen Außenspieler als vorderste Spitze vor. Dass er derzeit nicht in den Planungen für die erste Mannschaft vorgesehen ist, bestätigte die Champions-League-Nominierung des BVB. Hier fehlt sein Name ganz. Jetzt äußerte sich der 18-Jährige gegenüber dem schwedischen Portal „Sportbladet“ zu seiner Situation.

Isak: „Es ist nicht das Niveau, auf dem ich mich selbst sehe“

In der laufenden Saison stand Isak noch nicht einmal im Profi-Kader der Westfalen. Stattdessen kommt er in der Regionalligamannschaft der Westfalen zum Einsatz. „Es ist nicht das Niveau, auf dem ich mich selbst sehe, aber ich kann mich trotzdem nicht beschweren“, äußert der Schwede sehr offen seine Unzufriedenheit zu dieser Situation. Dennoch möchte er mit seinen Aussagen aber nicht für Aufruhr sorgen.

Eine gelungene Abwechslung könnten da die anstehenden U21-Länderspiele darstellen. Dort trifft Schweden in der Qualifikation für die U21-Europameisterschaft auf die Türkei und Ungarn. Derzeit ist die Mannschaft Tabellenführer, punktgleich mit Belgien. Nur der Tabellenerste qualifiziert sich direkt für das Endturnier. Isak freut sich auf die anstehenden Partien: „Es macht mir Spaß, nach Schweden zu kommen und Fußball zu spielen. Es gibt zwei entscheidende Spiele.“

Trotz der fehlende Spielpraxis auf hohem Niveau, sieht er sich der Angreifer in einer guten Verfassung. „Ich denke, meine Form ist gut. Ich habe gut trainiert, aber habe nicht so viel Spielpraxis auf hohem Niveau bekommen“, so der Nationalspieler. Umso mehr freut er sich auf die anstehenden Spiele mit der U21, da sie ihm helfen können, wieder in den Rhythmus zu kommen und ein wenig den Kopf frei zu bekommen.

Im Sommer stand eine Leihe im Raum

In der vergangenen Saison kam Isak auf lediglich 13 Einsätze für Borussia Dortmund. Isak bestätigt, dass eine Leihe zu einem anderen Verein im Sommer ein Thema gewesen sei. „Die Frage ist aufgekommen und die Gedanken sind ein wenig hin und her gegangen, aber jetzt bin ich in Dortmund. Es gibt keinen Grund für mich, zurückzuschauen oder darüber nachzudenken“, wird der ehemalige AIK-Spieler zitiert. Scheinbar gab es jedoch keine konkrete Lösung, die für beide Seiten interessant gewesen wäre.

Angesprochen auf sein Verhältnis mit dem neuen Trainer der Dortmunder, Lucien Favre, reagierte der Stürmer abblockend: „Das bleibt zwischen mir und dem Trainer.“ Es ist eindeutig zu spüren, dass der 18-Jährige seine Worte ganz bewusst wählt. Er stellt seine Unzufriedenheit zwar deutlich dar, möchte aber gleichzeitig auch nicht für Unruhe in Dortmund sorgen.

„Ich kann mich nicht über das Leben in Deutschland beschweren“

Abschließend äußert sich Isak dazu, wie das Leben in Deutschland und in Dortmund generell für ihn sei. „Ich kann mich nicht über das Leben beschweren. Ich lebe als ein ausländischer Profi, es ist alles ein gelebter Kindertraum. Zu beschweren habe ich mich nicht, ich bin dankbar für alles. Natürlich möchte ich auch spielen, aber ich kann mich nicht über mein Leben generell beschweren“, sagt der Schwede. Grundsätzlich ist er also durchaus zufrieden mit dem Leben in Deutschland, abgesehen von der fehlenden Spielpraxis fühlt er sich wohl. Isak gibt trotz seiner schwierigen Situation noch lange nicht auf, ist aber froh über die Spielzeit, die er bei der schwedischen U21 erhält.

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